Der Verrückte aus "Unter Piraten"

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Biundralar
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Der Verrückte aus "Unter Piraten"

Beitrag von Biundralar » Sonntag 27. Dezember 2009, 07:49

Sanyasala, feyiama und die Zwölfe zum Gruße

Feydha Biundralar, ich bin ein Legendensänger aus sala mandra. Keine Angst, tala... nur zu, setz dich an mein Feuer... Es ist genug Platz vorhanden. Die Flammen wärmen deine müden Knochen und schützen dich vor den Gefahren der nächtlichen Dunkelheit und wenn du magst, werde ich dir eine Geschichte erzählen...

...Ich will dir nun berichten von einer Mähr, die mir von einem schlacksigen, jungen tala zugetragen wurde. Er nannte sich selbst nur Der Schatten und kam gerade aus Nostria, wo er ein nerviges und überaus häßliches Frauenzimmer abgegeben hatte, wie er sagte. Dieser Bursche schwor auf alle ihm heiligen Götter, das er die Wahrheit sagen würde und er fügte noch hinzu, das ihn der Blitz beim Schei**** treffen solle, falls auch nur ein Wort gelogen sei. Gar wunderlich, dieser tala, welch sonderbare Wortwahl. Was hat den ein Blitz mit unwahren Worten zu tun? Ich muß gestehen, das ich, von Zeit zu Zeit, euch Rosenohren nicht folgen kann. Aber zurück zu der Geschichte, von der der junge Bursche sprach und die ich dir nun erzählen will...

Die Geschichte beginnt in Daspota, einem kleinen Piratennest, irgendwo an der thorwalschen Küste gelegen. Wie man dort hingelangt, das kann ich dir nicht sagen, denn der Ort ist gut vor den Augen ehrbarer Seefahrer versteckt. Man munkelt, das der ein oder anderer nostrische Handelsfahrer weiß, wie man dort hingelangt, aber Genaueres, weiß man nicht.
Dieses Daspota ist Heimat zahlreicher Männer und Frauen, deren Handwerk die Kaperfahrt ist. Das Rauben, Brandschatzen und Morden auf hoher See. Und wer nun denkt, das diese Piraten an Land friedsamer wären, der liegt mit seiner Annahme falsch. Denn in Daspota sitzt der Säbel locker und der übermäßige Genuß von Hochprozentigem fördert auch nicht gerade das Harmonieverständnis dieser Seefahrer. Wetttrinken, Boxkämpfe, Raufhändel, Armdrücken und Bordellbesuche stehen dort auf der Tagesordnung. Ein ganz und gar schrecklicher Ort. Ein Ort, den man meiden sollte, will man meinen, doch so mancher Abenteurer hat Daspota bereits bereist und kann von Glück reden, wenn er es lebend verlassen konnte. Der Grund, warum so viele junge Abenteurer Daspota aufsuchten, ist die Unfähigkeit des nostrischen Königs, seine liebliche Nichte vor Entführung durch besagte Piraten zu schützen. Heerscharen von sogenannten Helden schlichen sich heimlich in Daspota ein und suchten, teilweise verzweifelt, nach Hinweisen, wo die liebliche nostrische Prinzessin gefangen gehalten werden könnte und so auch der junge Abenteuer, dem wir nun diese Geschichte verdanken.
Bei seiner Suche traf er in einer Schenke auf einen alten Mann, dessen Namen nicht einmal die Einheimischen kannten. Es steht wohl zu vermuten, das auch unzählige Helden vor ihm auf den Verrückten trafen und auch kommende Helden auf ihn treffen werden. Wirre Worte drangen aus seinem Mund, gar Unverständliches. Er sprach von bunten Knochen, die Bilder darstellten und das das Schicksal ein vielseitiger Würfel sei. Belächelt haben ihn die Piraten und fast schon liebevoll den Verrückten genannt, wie wohl auch so mancher Abenteurer und Held es tat. Auch der geheimnisvolle Zettel,den ein jeder Held von dem Alten in die Hand gedrückt bekam und auf dem folgende Worte geschrieben standen "Wex 4er6 Estorik 1100 gelp8s xxx inri b12gs Hering", war weder förderlich noch hilfreich.
Schlußendlich fand der junge Abenteurer die Prinzessin, die gar nicht so lieblich war, wie der König von Nostria behauptete und befreite sie. Hals über Kopf mußte er daraufhin mit der Prinzessin Daspota verlassen. Es blieb gerade noch genug Zeit, sich die Taschen mit den gewonnenen Goldstücken aus dem Spielhaus vollzustopfen und einen Abstecher zur Ruhmeshalle von Daspota zu machen, um dort die mühsam zusammengesammelte Belohnung in Form von EP abzuholen. Doch was er dort sah, erschütterte ihn bis ins Mark. Die, bis dahin in den Annalen der Ruhmeshalle, wie in Stein gemeißelten 443 EP waren nicht alles, was er hätte finden können. Ein Anderer hat ihn und einige vor ihm übertroffen. Kein stattlicher Krieger, kein brummiger Zwerg und auch kein muskelbepackter Nordmann war es, nein, ein garetischer Forscher namens Fabian oMalley aus dem Hause JanFedder, hatte sie alle übertroffen. In seinen Taschen befanden sich 461 EP, als er Daspota verließ und er trug sicherlich schwer daran...

Hier endet meine Geschichte, oder besser gesagt, die Geschichte des unglücklichen Abenteurers. Denn er vertraute mir zum Abschied an, das Gold nicht alles sei im Leben. EP wären viel wichtiger, was immer er auch damit meinte...

...Für mich stellt sich abschließend die Frage, hat dieser garetische Forscher einfach nur Glück gehabt oder hat er am Ende doch genauer zugehört? Fand er als Einziger des Rätsels Lösung? Was meinst du?...
Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und werden nicht berichtigt ;-)

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sandman999
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Beitrag von sandman999 » Sonntag 27. Dezember 2009, 19:14

Hi.

Ein sehr schöner, stimmungsvoll zu lesender Beitrag!
Ich kann sowas aber leider nicht:
Also das möchte ich auch gerne mal wissen, was die Nachricht des Irren bedeutet und wie man da soviel AP erreichen kann. Wobei ich die Charismaproben bei einem Wert von 8 und kurzem Nachrechnen, wie hoch die WK ist, dass ich es schaffe, natürlich nicht solange probiert habe.


Gruß,
Andi

Degro
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Beitrag von Degro » Sonntag 27. Dezember 2009, 20:57

erstmal wahrscheinlichkeit kürzt man nur mit W ab.
man kann recht viele aps dadurch bekommen das man wettbewerbe gewinnt und durch untersuchen auf unterschiedliche weise. was die nachricht genau bedeutet ist mir leider auch net klar

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Ull77
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Beitrag von Ull77 » Sonntag 27. Dezember 2009, 23:22

Also ich hab auch schon Alles(denk ich mal) versucht, aber die Nachricht ergibt glaub ich Keinen Sinn (ist ja auch von nem Irren)

Sagts mir, wenn dem nicht so ist.

Gruß Ull

PS:Echt geiler Beitrag, Biundralar, so was liest man selten! :o Weiter so!
PPS: Mein max liegt auch bei 443 AP

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Jan Fedder
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Beitrag von Jan Fedder » Dienstag 29. Dezember 2009, 16:55

Mein lieber Schatten
...Möge euch Hesinde aus dem tiefen Schatten euer Selbst und auf den wahren Weg führen. Deine Seele hat ihren Herrn gefunden:
Ein Rasender hat sie übermannt. Das Vernunft in einem solchen Kampf die Waffen strecken muss, das tut weh.
Gebohrt und gebohrt hat er, bis all deine Überlegungen dahin waren.

Ich sehe ein gottloses Ende vor dir und muss ihm dennoch dazu verhelfen, ob ich will oder nicht.

Eins jedoch vorweg nennt ihn nicht mehr den Verrückten. Selbst ich der schon viel mit verwirrten und geistig Umnachteten Meinesgleichen zu tun hatte, war zunächst erschrocken und erpicht darauf ihn schnell wieder los zu werden, aber irgendwas in seinem wirren Blick machte mich neugierig. Und tatsächlich es hat sich gelohnt.
Emsig notierte ich mir seine düsteren und verschachtelten Prophezeiungen. Irgendwann verlor er das Interesse und dackelte davon. Müde von dem dumpfen allnächtlichen Piratengetue zog ich früh am Abend mich in meine Koje zurück und studierte die dahingekrizelten Notizen. Kurz bevor mir schon fast die Augen zufielen hatte ich das Rätsel geknackt...und ich wusste meinen nächsten Schritt.

Leise stohl ich mich nochmal aus der Herberge umschiffte vorsichtig etliche Rumleichen bis ich endlich an der Tür des Kartenhauses stand. Phex sei Dank, knackte ich das Türschloss erschreckend leise und schob mich behende in das Haus.
An den langen Billy Regalen endlangschleichend fand ich den schnell den Großen WEXforder Band 4. Vorsichtig zog ich den großen Wälzer heraus. Überrascht leicht wog ich ihn in meinen Händen. Die absolvierten Boxkämpfe und der überraschende Sieg beim Armdrücken sowie auch das frühe Zechgelage am frühen Morgen in den Tage zuvor haben wohl Kräfte in mir wach gerufen, die ich zuvor noch nicht wahr genommen hatte. Ein bisschen enttäuscht war ich schon als ich dann den Band aufschlug und feststellen musste, dass dieser hohl war.
Die Freude die mich dann übermannte als ich den eigentlichen Inhalt des Buches sah, übertünchte die Enttäuschung über mein neues Körpergefühl. Ein Amulett aus feinsten Elfenbein. Glatt wie ein Elfenpopo schimmerte mir das Abbild eines Meeresbasilisken entgegen....

Leider geht gerade mein letzter Kerzenstummel zu neige und ich kann euch nicht die ganze Geschichte erzählen...aber folgende Hinweise sollten dir helfen den wahren Weg zu finden:
Stammkneipe ist Stammkneipe oder nicht!
Zechen am Morgen ist das non plus ultra!
Mit Charisma bricht man jedes piratenherz...
und wie mein alter Lehrmeister Matern Größenwahn immer wieder betonte...Nutze den Tag und vertandele ihn nicht mit Glücksspiel und Hurerei!
Gruß
Fabian o`Malley
Studiosus Exmatrikulata

Degro
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Beitrag von Degro » Dienstag 29. Dezember 2009, 22:20

wobei ein besuch bei einer normalen und ein besuch bei der cheffin schon ein erfahrung sind

Biundralar
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Beitrag von Biundralar » Mittwoch 30. Dezember 2009, 14:35

Sanya bha Fabian o´Malley

Nurd´dhao dass Ihr den Weg an mein Lagerfeuer gefunden habt, um mir zu berichten von Euren Erlebnissen in Daspota... Greift nur zu, wenn Ihr hungrig seid, die... wie sagt Ihr in eurer Sprache... Ente über dem Feuer habe ich heut morgen am nahen Weiler erlegt und sie schmeckt vorzüglich...
Es muss gar eine erschreckende, vielleicht auch beängstigende Erfahrung für Euch gewesen sein, so ganz allein unter all diesen telora, die sich, laut den Erzählungen des Schattens, aufgeführt haben müssen wie die fialgra. Um so mehr erfeut es mein Herz, Euch wohlgehalten hier vor mir sitzen zu sehen...
Sollten sich meine und die Wege des Schattens nochmals überschneiden, dann werde ich ihm gewiss von Euch und Euren Erlebnissen in Daspota berichten. Erola
Doch nun ist es Zeit für mich aufzubrechen. Mein nha führt mich weiter, getrieben von Melodien, die der Winde an mein Ohr trägt...

Sanyasala Fabian o`Malley
Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und werden nicht berichtigt ;-)

Radion
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Beitrag von Radion » Mittwoch 13. Januar 2010, 18:09

Verzeiht mir das ich ich die Wärme eure Feuers und das Licht eurer Weisheit suche. Doch treibt mich das Verlangen das Rätsel des Verrückten zu lösen, doch allen Anstrengungen zum Trotz gelingt es mir nicht, die Zahlen und Buchstaben hesindegefällig zusammen zuführen. Drum ersuche ich Euch, mir nicht den Weg jedoch die Richtung zu weisen, auf das sich das Dunkel erhellt.

Seit gedankt, das Ihr mir erlaubtet mein Anliegen vorzubringen.

Vitus Zandor
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Beitrag von Vitus Zandor » Mittwoch 13. Januar 2010, 23:49

Seid gegrüßt Suchende,

ich fürchte auch ich selbst gehöre zu den Forschern, die sich in diesem kleinen Dorf, oder besser an den Geheimnissen desselben, die Zähne ausbissen.
Wie von einem Fluch begleitet, grüßt mich täglich das Drachenschiff, dass ich aus dem Fenster meiner Herberge am morgen sehe. Teil dieses Fluches ist es anscheinend, dass ich diese fünf Tage immer und immer wieder erlebe(n muss).

Mir scheint es gar, als sei es mir nicht vergönnt mein altes Leben wieder aufzunehmen, bevor ich nicht dieses Rätsel gelöst habe, was bisher nur Fabian O'Malley gelang....

Ein am Geiste ausgezehrter
Andersan Waldek
Forscher

Baki
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Beitrag von Baki » Montag 18. Januar 2010, 00:00

Ich musste lachen als ich mir die Erfolgschancen meiner Zwerin, Estorik alle Informationen zu entreissen, errechnete: 1 zu 1000 :)

Selbst mit Charisma 15 sind es in etwa nur 8%

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Beitrag von CM_Admin » Donnerstag 21. Januar 2010, 10:33

Ull77 hat geschrieben:Also ich hab auch schon Alles(denk ich mal) versucht, aber die Nachricht ergibt glaub ich Keinen Sinn (ist ja auch von nem Irren)

Sagts mir, wenn dem nicht so ist.
Also eigentlich sagen wir jetzt NICHTS. Was als Hinweis darauf gelten sollte, dass du richtig vermutest. :wink:

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