Generierungspunkte

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Generierungspunkte

Beitragvon Mork » Montag 25. Oktober 2010, 07:58

Hallo,
bei den Mobil-Games hatte der albernische Schwertgeselle neben mehreren Waffentalenten (u.a. sinnigerweise auch "Schwert") sogar noch die Sonderfertigkeiten "Finte" und "Linkhand".
Auch von den sonstigen Talentwerten sah er nicht zu schlecht aus.

Beim Browsergame hat er hingegen nur noch "Säbel" (außer Wurfwaffe) und keine Sonderfertigkeiten mehr.

Werden also für die Archetypen der Browsergames weniger Generierungspunkte verwendet?
Oder hat der albernische Schwertgeselle bei DSA gravierende Nachteile in anderen Talenten, die nicht eingang in die Mobilgames gefunden hatten?
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Beitragvon CM_Admin » Montag 25. Oktober 2010, 08:57

Hallo Mork,

die Änderungen erfolgten durch "umgekehrte" Überlegungen.

Bei den DSA-Mobile-Games wurden die Werte für Eigenschaften und Talente sowie bei der Erschaffung bereits vorhandene Sonderfertigkeiten der Archetypen exakt nach dem damals aktuellen Basis-Regelwerk 4.0 übernommen. Dabei gab es auch keine eigene manuelle Heldenerschaffung.

Als wir die DSA-Browserspiele 2008 starteten, war das auch noch genauso. Dann kamen die berechtigten Hinweise von Spielern, dass bei der manuellen Heldenerschaffung gar nicht genügend Generierungspunkte zur Verfügung stünden, um die Startwerte einiger automatisch angebotenen Heldentypen zu erzielen. (Bei ein oder zwei war es allerdings sogar umgekehrt und die automatisch erschaffenen im Nachteil.) Regeltechnisch war dies wegen Vor- und Nachteilen durchaus korrekt, die wir aber nicht berücksichtig(t)en.

Aus diesem Grund haben wir die automatisch erschaffenen "nachgebaut", sodass es jetzt fair zugeht.
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Tatsächlich?

Beitragvon moondragor » Montag 20. Dezember 2010, 20:43

Wirklich neu aufgebaut so dass die nun etwa gleich stark sind?
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Beitragvon CM_Admin » Dienstag 21. Dezember 2010, 10:17

Gemeint ist: Die Archetypen wurden von uns unter den gleichen Bedingungen gestaltet, wie du als Spieler sie auch manuell generieren könntest. Dabei wurde angestrebt, den Vorgaben des Basisregelwerks nahezukommen, was ja die spezifischen Charakteristika eines bestimmten Archetyps dargeben soll.

Das Ganze dient dazu, Spielern, die sich mit der Materie nicht auseinandersetzen wollen, einen schnellen Einstieg zu ermöglichen. Ob die Vorlage deinem Empfinden von "gleich stark" entspricht, lässt sich selbstverständlich nicht pauschal beantworten. Denn was ist "gleich stark"?

"Gleich stark" würde am ehesten bedeuten, dass die anfänglichen Maximalwerte bei Eigenschaften für alle Archetypen gleich sein müssten, denn das hat im späteren Heldenleben, wenn es um Optimierungen bestimmter Werte geht, wesentlichen Einfluss. Die anfänglichen Maximalwerte sind gemäß dem Regelwerk aber nicht gleich. Dies jedoch zu ändern, hätte bedeutet, relativ stark in das Regelsystem einzugreifen.
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Gleich stark

Beitragvon moondragor » Mittwoch 22. Dezember 2010, 00:08

Ja, da hast Du völlig Recht, bei den Obergrenzen die die Rasse/Klasse definieren sollte man nicht eingreifen, ist zwar recht Sinnfrei warum zB ein Forscher nicht mit einem Startwert von KL 15 anfangen sollte , als der Denker schlechthin, aber gut, was solls, steht im Regelwerk auch nix davon drin.

Was ich meinte, waren die Startwerte und deren Verteilung am Anfang. Also jede Klasse *rippen*, sprich neu aufbauen. Wenn man die Generierung selbst vornimmt hat jeder was die Eigenschaften betrifft absolut identische Startwerte, außer den bereits angesprochenn Maxima zu Beginn. So weit, so gut. Zwar haben manche zusammengerechnet paar mehr Punkte, aber dafür können die anderen mehr Punkte verteilen also am Ende pari pari. Schöne Sache.

Wenn man dann aber sieht was die anderen über haben bei SO/LE/AU da ists dermaßen unterschiedlich und ungleich, auch was die Start AP betrifft, gleiches Bild, manche haben wenn man alles in Eigenschaften/SO/LE/AU steigert was geht, total unterscheidlich Rest AP.

Ein Besipiel damit klar wird was ich meine:

aranischer Falkner vs. alb Schwertgeselle.

Bei den Eigenschaften haben sie beide bei allen Werten ein MAx Wert von 14, passt, lassen sich prima vergleichen.

Also dann, Generierung an:



    Aranischer Falkner / alb. Schwertg.
    12 / 12
    8 / 8
    8 / 12
    8 / 8
    8 / 8
    12 /13
    13 / 11
    12 / 8
A.F kann noch 19 verteilen, Summe bisher 81
alb. S. kann 20 verteilen Summe bisher 80

Passt wunderbar.

    A.F. / alb. Schw.

    SO/LE/AU

    5/10/12 zu 8/10/12

    A.F kann noch 5 Punkte verteilen, alb. Schwertgeselle nur noch 2

auch gut..

Was übrig bleibt: A.F. 460 Rest-AP, alb. S. 520.. eine Differenz von 60 AP.

Dieser Besipiele/Rechnungen gibt es viele, ich will auch net groß rummeckern, denn absolute Gleichheit ist na net erwünscht. Hoffe gezeigt zu haben worum es mir ging.

Man hat nämlich Null Restriktionen was Waffenwahl, Rüstungswahl etc. angeht, man hat nix besonderes außer das Charbild und die Bezeichung im Abenteuer.

Also wozu die Vielfalt? oder ist mir entgangen dass es Alternativen für Falkner oder Geselle in den Abenteuern gibt?
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Beitragvon CM_Admin » Mittwoch 22. Dezember 2010, 10:37

Das stimmt schon, was du sagst. Diese Möglichkeiten hast du jedoch auch bei den P&P-Print-Regeln. Wenn ein Spieler einen Forscher mit Werten wie einen Krieger ausstattet, sollen wir einen Spieler dann maßregeln? Wir denken: Nein, das soll der Spieler mit sich selbst ausmachen.

Zu deiner letzten Frage: Ja! Alternativen gibt es fast in jedem Abenteuer zu finden. Sie sind in den meisten Fällen kosmetischer Natur, manchmal aber auch von wesentlicher Bedeutung. Betroffene Archetypen sind des Öfteren goblinische Rattenfänger, Zwergensöldner und Oijaniha-Stammeskrieger, aber durchaus auch andere. Insbesondere dann, wenn ein Abenteuer in deren Gefilden spielt, wird bei diesen z. B. ein Hintergrundwissen vorausgesetzt, was anderen Archetypen erst vermittelt werden muss. Typische Beispiele sind die aranische Falknerin in Schwerter & Rosen (spielt in Aranien) oder der Oijaniha-Stammeskrieger im Gespräch beim Auftraggeber in Der Götze der Mohas. Goblinische Rattenfänger hingegen können in Punin (Blutrache) etwas exklusiv erleben, was keine andere Archetypen je zu Gesicht bekommen. Klar, dass sie auch auf dem Rattenschiff in Der Götze der Mohas (verdeckt) anders behandelt werden. Und für den Oijaniha-Stammeskrieger nimmt das neueste Abenteuer Das Dschungelgrab selbstverständlich einen ganz eigenen Verlauf.

Wie gesagt: Das sind nur einige Beispiele. Es lohnt sich also durchaus, auch mal andere Archetypen zu spielen. :wink:
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