Ausfall in Verbindung mit BHK2 und anderen Manövern

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Baki
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Ausfall in Verbindung mit BHK2 und anderen Manövern

Beitrag von Baki » Donnerstag 21. Januar 2010, 10:27

Hallo,

ich hab gerade ins MBK geschaut und dabei sind mir ein paar Fragen zum Manöver Ausfall in den Sinn gekommen:

1. Was geschieht, wenn ein Kämpfer mit beidhändiger Kampf 2 (3 Aktionen) das Manöver Ausfall druchführt oder sein Gegner dies tut? Hat er trotzdem seine 3 Aktionen pro Kampfrunde und kann somit 3 mal attackieren und als Verteidiger 2 mal parieren und zusätzlich einmal attackieren?

2. Einige Manöver wie zum Beispiel der Todesstoß und Hammerschlag können in einem Ausfall nur bei Beendigung des Ausfalls als Abschluss durchgeführt werden. Ist hier mit Beendigung nur der Fall gemeint, dass der Gegner stehen bleibt/muss oder kann er dies auch tun, wenn er den Ausfall freiwillig beendet?

3. Angenommen die Frage unter 2. wird bejaht: Gilt ein Ausfall als unfreiwillig beendet wenn eben dieser finale Schlag misslingt und der Angegriffene darf einen Passierschlag durchführen?

4. Wenn der Ausfall unfreiwillig abgebrochen wird darf der Angegriffene einen Passierschlag ausführen. Darf er danach zusätzlich noch angreifen, oder hat er seine Aktion schon "in Vorbereitung" zur Reaktion umgewandelt?

5. Hammerschlag ist als Manöver zum Abschluss aufgeführt eines Ausfalls aufgeführt, jedoch kann der Hammerschlag mit keiner der Waffengattungen durchgeführt werden, welche überhaupt für das Manöver Ausfall zugelassen sind. Hat sich dort ein Fehler eingeschlichen?

Degro
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Beitrag von Degro » Donnerstag 21. Januar 2010, 13:21

1. leider ka würde aber sagen schon, wobei nich sagen würde das ein aussfall gegen jemand der bhk2 hat oder sk2 net möglich ist, den dieser kann sich immer draus befreien

2.nur wen man ihn freiwillig beenden will, wenn der andere also stehen bleibt, glücklich parier ect net

3. ja gilt er, sobald die attacke misslingt ist er beendet. es steht ihm ja bei bei hammerschlag zu, wie das mit todestoss ist ka.

4. er darf noch angreifen solang er eine aktion frei hat

5. mit waffenmeisterschafft schon, dann darf man nämlich auch manöver ausführen die normalerweise net gehen

meiste steht im aktuellen wege des schwerts

sindajin
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Beitrag von sindajin » Donnerstag 21. Januar 2010, 13:37

Zu 1. glaube ich zu wissen, dass man in einem Ausfall keine weiteren Vorteile aus beidhändigem Kampf einsetzen kann

Zu 3. würde ich den Ausfall eher als freiwillig beendet ansehen. Er wäre ja in jedem Fall beendet, gleich ob die Attacke gelingt oder nicht. Ein Passierschlag könnte aber trotzdem aus den von Degro genannten Gründen fällig werden.

Zu 4. würde ich sagen, dass es darauf ankommt, ob der Angegriffene die Fähigkeit besitzt noch nach Rundenbeginn Aktionen und Reaktion umzuwandeln. hat er dies nicht, hat er schon zu Rundenbeginn alles in Reaktionen umgewandelt.
Zuletzt geändert von sindajin am Donnerstag 21. Januar 2010, 14:41, insgesamt 1-mal geändert.

Degro
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Beitrag von Degro » Donnerstag 21. Januar 2010, 14:27

jetzt hab ich mal ne frage bezüglich des ausfalls, was macht jemand der net umwandelnkann namendlich zweihandhieb waffen? kann man diesen net in nen ausfall zwingen oder darf er nur eine parieren und seine attacke verfällt oder bekommt er die abzüge das er net weiter zurückweichen kann...?

sindajin
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Beitrag von sindajin » Donnerstag 21. Januar 2010, 14:53

Gute Frage. Am logischten erschiene es mir, wenn man einen Ausfall auch gegen diese Kämpfer versuchen könnte, und sie auch dann nicht umwandeln könnten.

Allerdings sollte es zum Ausgleich für den Zweihand-Kämpfer erleichtert sein, stehenzubleiben und dann zurückzuschlagen. Immerhin treibt man mit einer leichten Waffe jemandem mit einer schweren nicht so leicht vor sich her.

Baki
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Beitrag von Baki » Donnerstag 21. Januar 2010, 17:14

der erhält zuzüglich zu den normalen 4 punkten abzug für das normale umwandeln nochmals 4 Punkte Malus also insgesamt einen Malus von 8 auf seine zweite Parade. Defensiver Kampfstil verringert diesen wiederum auf 4.

Quelle: WDS Errata: http://www.dasschwarzeauge.de/index.php?id=114
Degro hat geschrieben: 2.nur wen man ihn freiwillig beenden will, wenn der andere also stehen bleibt, glücklich parier ect net
Wenn der andere stehen bleibt ist dies laut mbk S. 43 (leider kein wds oder arsenal zur hand) möglich: "Wenn die Verteidigerin nicht weiter zurückweichen kann oder will, endet der Ausfall mit einer abschließenden AT der Angreiferin. (beliebige Manöver möglich; PA wie oben genannt erschwert)" Weiter oben steht, dass die Parade dann um 4 Punkte erschwert ist.

Aber, dass diese Abschlussattacken auch bei freiwilliger Beendigung möglich sind, macht den Ausfall verdammt mächtig: Ausfall beginnen (AT +4), freiwillig mit der nächsten Attacke den Ausfall beenden und hierfür einen Hammerschlag ansagen (AT +8). Da der Gegner umwandeln musste hat er ohne die passenden Sonderfertigkeiten einen Malus von 4 (ohne Def. Kampfstil) bzw 8 (ohne Def. Kampfstil und unpassende Waffe) auf die Parade und bei kann gelungener AT meinerseits das Fehlen meiner eigenen Parade in dieser Kampfrunde nichtmal ausnutzen, da er seiner Aktion in eine Reaktion umwandeln musste. Und selbst wenn mein Hammerschlag fehlschlägt kann er dies nur ausnutzen, wenn er über Kampfgespür verfügt.

zu 5. nochmal: Lustig, denn die zusätzlichen Manöver aus Waffenmeisterschaften gab es zu Zeiten von MBK ja noch gar nicht. : )
sindajin hat geschrieben: Allerdings sollte es zum Ausgleich für den Zweihand-Kämpfer erleichtert sein, stehenzubleiben und dann zurückzuschlagen. Immerhin treibt man mit einer leichten Waffe jemandem mit einer schweren nicht so leicht vor sich her.
Die Regeln sehen soetwas nicht vor soweit ich weiß.

Mir kommt gleich ncoh die Frage 6. in den Sinn: Ist der Ausfall auch einsetzbar, wenn man gegen mehrere Gegner agiert? Gegen einen Ausfall ansagen, obwohl der andere weiterhin fröhlich auf mich eindrischt? Oder fällt dies unter "nicht genug Platz"?

Degro
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Beitrag von Degro » Donnerstag 21. Januar 2010, 18:15

möglich ist das sicherlich nur der gegener kann dann attacken nach lust und laune auf dich einschlagen, was ich nicht riskieren würden, denn wenn nen intilligenter gegner merkt das du ihm überhaupt nicht beachtest wird er dich mit mächtigen angriffen überhäufen.
da ein ausfall aber nur mit recht harmlosen waffen möglich ist, sehe ichnichts übertriebenes darin(der soll mal gegen meine Babaraxt nen ausfall probieren selbst bei besser attacke ist das gegenhalten doch deutlich schmertzhafter)

Baki
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Beitrag von Baki » Donnerstag 21. Januar 2010, 19:06

Du willst gegen einen Hammerschlag oder Todesstoß Gegenhalten anwenden? :shock:

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Beitrag von Degro » Donnerstag 21. Januar 2010, 21:02

gegen nen hammerschlag ja, denn wie nen wuchtschlag wird dieser net mit verdoppelt, bei todesstoss würd ich das net unbedingt machen, den 2 automatische wunden sind egal ob doppel dmg schon heftig wobei ich wenn es 1vs1 geht das schon machen würde, wobei ich ja davon ausgehe das meine ini net wirklich schlechter ist, dann bin ich mir nämlich sicher das meine atacke besser gelingt als die des gegners, wobei das ja sehr char abhängig ist

Baki
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Beitrag von Baki » Donnerstag 21. Januar 2010, 22:09

Ich kann dir nicht folgen. Wuchtschlag verdoppelt? Hammerschlag verdoppelt?

afaik müsste selbst er erfolgreich gegengehaltener Hammerschlag immernoch (tp*3)/2 tp anrichten?

Degro
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Beitrag von Degro » Donnerstag 21. Januar 2010, 23:14

es gibt keinen bonus durch hohe kk und auch keinen durch wuchtschläge und dessen varianten. als nur bei besseren gelingen gut

Baki
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Beitrag von Baki » Freitag 22. Januar 2010, 02:05

Nachdem ich jetzt endlich ein WDS zur Verfügung habe denke ich, dass du falsch liegst. Der Gegenhaltende darf dieses Manöver nicht mit zusätzlichen Manövern verbinden. Sollte der Angreifer jedoch ein Manöver ansagen, so zählt dies, sollte ihm im Vergleich die bessere der beiden Attacken gelingen. Ist im Vergleich die Attacke des Gegenhaltenden die bessere, so verfallen alle Ansagen. (WDS S.68/69)

Degro
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Beitrag von Degro » Freitag 22. Januar 2010, 10:21

alsoauch gezielte stiche???

Baki
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Beitrag von Baki » Freitag 22. Januar 2010, 17:00

Ich würde das so interpretieren, dass alles zählt. Natürlich nur, wenn ihm die bessere Attacke gelingt. Ansonsten, wie du schon sagtest, zählt keine Ansage.

Degro
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Beitrag von Degro » Freitag 22. Januar 2010, 21:53

krass, denn dann ist der gezielte stich gegens gegenhalten "schmutz",wobei die atomatische wunde aj keine ansage in herkömlichensinne ist?
in dem spiel wird es auf jedenfall anders gewertet, es gibt ne auto wunde und auch SP anstelle von TP obwohl der andere die bessere position hat, fänd es echt gut wenn es net so währ, also frag mal bitte nach.

Baki
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Beitrag von Baki » Freitag 22. Januar 2010, 22:37

wen soll ich denn fragen, ich kann nur das regelwerk lesen und versuchen richtig zu interpretieren :)

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