Bewertung: Saat des Zorns - Teil 2

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Bewertung: Saat des Zorns - Teil 2

Beitragvon Funkeldrache » Mittwoch 17. Februar 2010, 22:01

Bild

Dieser Faden ist zur Bewertung und Diskussion des Abenteuers Saat des Zorns - Teil 2 von Katharina Pietsch, Michael Masberg und Sebastian Thurau vorgesehen, das auch Beiträge von Philipp Spreckels und Stefan Blanck enthält. Da eine Bewertung allein vielleicht nicht so viel aussagt, kannst du hier auch allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder auch deine Bewertung ausführlicher begründen.

Aber:
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Beitragvon sindajin » Mittwoch 17. Februar 2010, 22:17

Wiederum eine sehr schöne Geschichte. Das freie Herumlaufen in der und um die Stadt geht weit über das hinaus, was man sonst von Soloabenteuern kannte und führt zudem den Schauplatz Nadoret sehr gut ein. Ferdok hat man in der "Verschwörung" dagegen kaum kennengelernt. In Nadoret kann man sich jetzt schon zu Hause fühlen. Die Kombination mit Zeit- und Zufallselementen macht das Ganze sehr interessant. Schön, dass es auch wieder jede Menge zusätzliche Belohnungen gab.

Das Ende war ziemlich kampflastig. Die meisten Helden dürften damit kein Problem haben, manche aber vielleicht schon?

Das negativste war die Preiserhöhung um 50 %. Falls damit der kostenlose erste Teil abgegolten werden soll, finde ich es sehr fair, ansonsten zu viel.
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Beitragvon Ohrenbaer » Freitag 19. Februar 2010, 13:21

Hier kann ich nun endlich mal bedenkenlos 5 Punkte verteilen.
Über das Thema Zeitreisen habe ich mich schon im ersten Teil beschwert; im zweiten Teil hieß es, sich damit abzufinden. Und, das muss ich zugeben, dafür dass es sich um ein von mir derart unerwünschtes dramaturgisches Mittel handelt, haben die Autoren das Beste rausgeholt, was sie rausholen konnten: Es gibt einige Begegnungen, die Bezüge zu anderen Abenteuern herstellen (namentlich die Jahr des Feuers Trilogie und Drachenfeuer). Das sind Kleinigkeiten, mit denen man zumindest mir große Freude bereiten kann. Davon in Zukunft bitte mehr! (Fallen diese Begegnungen eigentlich auch Charakteren auf, die die genannten Abenteuer nicht gespielt haben?)

Das Abenteuer hat eine befriedigende Länge, das heißt, man beendet es nicht mit dem Gefühl "da hätte jetzt aber noch mehr kommen können", wie es bei vielen anderen Solos der Fall ist. Dafür kostet es aber auch mehr; kann daher nicht als reiner Pluspunkt gewertet werden. Die erhöhten Kosten haben auch im Zusammenhang mit den Phexsternen den unerwünschten Nebeneffekt, dass davon nun einige angebrochen wurden, die man nur noch für Dukaten oder Heldenerstellung/Löschung verwenden kann.

Doch zurück zum Abenteuer: Es besticht, wie erwähnt, durch viele Kleinigkeiten, die es zu einem großen Ganzen werden lassen. Wenn man zum Beispiel Praiostags zur Praiosstunde in den Praiostempel geht, wird dort eine Praiosmesse abgehalten (was für ein Satz). Etc.

Bedenken hat mir die Szene bereitet, in der man versucht, an den Diamanten zu kommen. Wagt man sich weit genug vor, wird Held oder Heldin praktisch vergewaltigt. Die einzige Alternative, die in diesem Moment angeboten wird, ist der Tod. Die Szene sollte vermutlich witzig sein, ich konnte jedoch nicht darüber lachen. Vielleicht sehe ich das auch zu streng, aber hier wurde vor allem dem Spieler jede Möglichkeit genommen, sich dieser unerfreulichen Begebenheit zu erwehren, sodass sich ein unschönes Gefühl der Ohnmacht einstellte.
Katharina Pietsch schreibt selbst im Alveran-Interview: "Wenn ich beim Spielen denke: Also ich würde doch viel lieber dies und jenes machen, was zudem noch - in meinem Augen - viel cleverer ist als die Auswahl, die die Autorin mir hier anbietet, dann leidet darunter der Spielspaß." - Das traf hier leider absolut zu. Ich verstehe nicht, wieso die Heldin sich nicht für einen Moment "zum Schein" auf das Liebesspiel einlassen konnte, um ihn sogleich bewusstlos zu schlagen. Schließlich hat man schon ganz andere Dinge vollbracht.

Negativ fiel bei mir auch das große Finale auf, bei dem ich dreiundzwanzigmal die Selbe Begegnung hatte, aber ich glaube, das Problem wurde inzwischen behoben.

Für das Ende hätte ich mir auch noch einmal gewünscht, vor dem großen Elfenrat zu stehen, schließlich wurden all diese Charaktere mit viel Pomp im ersten Teil eingeführt. Dass sie im zweiten (bis auf wenige Ausnahmen) ausblieben, ist schade.
Auch ein Abschied von der schönen Magierin wäre nett gewesen, so hatte ich ein wenig das Gefühl, ihr das Herz zu brechen, indem ich einfach Sang- und Klanglos abhaue...

Zu den Illustrationen: Diese sind, meiner Ansicht nach, weniger gut gelungen als im ersten Teil. Die große Gebietskarte ist eine schöne Idee, hat aber leider keinen großen Nutzen, auch nicht für das Vorstellungsvermögen. Hier hätte mir eine Außenansicht der Stadt viel besser gefallen, da ich mir Nadoret immer noch nicht so richtig vorstellen kann. Das Gleiche gilt für das Schloss, auch hier wäre eine Außenansicht wünschenswert gewesen. Beim Magierturm hingegen wurde dies absolut richtig gemacht.
Auch die zwei Minidungeons (das Innere des Schlosses / die Assel-Jagd) hätten die von mir hochgelobten Karten enthalten dürfen; dies wäre noch einmal eine große Verbesserung.


Fazit:
Saat des Zorns II macht nicht wirklich etwas falsch, was bedeutet, dass es alles richtig macht, was bedeutet, dass es fünf Punkte erhält, was bedeutet, dass man es spielen sollte!
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Beitragvon Degro » Montag 22. Februar 2010, 21:25

ich will sogar noch nen stück weiter gehen: es ist meiner meinung anch das beste browserabenteuer.

war nach dem ersten teil irgenwie net ganz zufrieden, denn ich hatte was ganz besonderes erwartet und es nur gut. im gegensatz steht der zweite teil: die stimmung ist sehr schön, es wurde viel wert auf kleinigkeiten gelegt, die gute stadtkarte, die elfen wurden so gezeigt wie sie wirklich sind :wink: und vor allem hatte ich diesmal nen gefühl von handlungsfreiheit, was mir sonst bei solis halt fehlt.
nach dem ich es jetzt das erstemal durch hab und mich auf das nächste mal schon freue kann ich für dieses abenteuer die preis erhöhung auch tollerieren.

PS: schade das das direkte ende weniger punkte bringt und man irgenwie unzufrieden ist, wobei das ja wahrscheinlich so sein soll
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Beitragvon Aneiron » Samstag 2. Oktober 2010, 22:07

Am Ende fand ich's zu kampflastig. Und zu sehr vom Zufall abhängig.
Und dafür, dass das Abenteuer als ab Stufe 1 deklariert ist (oder auch von mir aus Stufe 3, da man den ersten Teil ja hintr sich hat), sind die drei Wegelagerer an der Zollstation einfach eine Frechheit, sorry :roll:
Da würfelt man sich als Einsteiger tot. Im wahrsten Sinne des Wortes...

Die Szene mit dem Diamanten fand ich erhlich gesagt auch ziemlich daneben.
Witzig wär's gewesen, wenn es eine sinnvolle Alternative gegeben und man so die Wahl gehabt hätte. Aber so bleibt einem nichts anderes übrig, als diese unschöne Szene über den Helden ergehen zu lassen.

Der erste Teil war deutlich stimmiger.
Aber insgesamt hat's mir ja auch gut gefallen. Vor allem, weil es mit dem latenten Klischee, alle Elfen seien lieb und nett, ein bisschen aufräumt.
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Beitragvon Baki » Samstag 2. Oktober 2010, 22:54

Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube man konnte den Diamanten auch kaufen.
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Beitragvon Aneiron » Sonntag 3. Oktober 2010, 10:04

Ja... Wenn man zufälligerweise 100 Dukaten in der Tasche hat :roll: :lol:
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Beitragvon Mork » Dienstag 26. Oktober 2010, 10:28

Also ich fand das war ein sehr stimmiges und sehr schönes Abenteuer.
Als ich es nochmal mit einem anderen Helden durchgespielt habe (in Anschluß an "Saat des Zorns I") war es ein richtig ergreifendes Gefühl, wie wenn man "nach Hause" kommt.
Auch toll, nachts durch Nadoret zu streifen und auf wen man da so alles trifft...
Und wenn man aus der Vergangenheit wieder in die Zukunft kommt, sieht man auch alles mit etwas anderen Augen.
Und die Nebenquests...

Leider verhagelt aber die Endschlacht das tolle Abenteuer. Es ist einfach nur nervig, zum 4. mal gegen die Schädeleulen anzutreten (ohne APs zu bekommen) und dafür andere Gegner (wie den Borkbär), für die es fette APs gibt, vorenthalten zu bekommen und stattdessen auf den Endgegner zu treffen.
Ich finde es nicht in Ordnung, dass es hier vom Zufall abhängig ist, die Schlacht mit 20 oder 60 APs bis zum Endgegner zu erleben (oder auch zu "ersterben").

Deshalb nur 4 Punkte, ansonsten hätte das Abenteuer alle 5 verdient.
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Beitragvon Nihlatak » Samstag 29. Januar 2011, 15:13

Ich möchte hier zum ersten Mal eine differenzierte Bewertung abgeben.
Zum einen fand ich die Story, die strategisch richtige Zeitplanung (Vergangenheit) sowie die meiner Ansicht nach sehr gut gelungenen Illustrationen bzw. hochauflösenden Grafiken sehr schön.

Was ich persönlich aber unter aller S... fand, waren die Zufallsbegegnungen in den letzten 2 Abschnitten. Hier war der Spieler wieder mal der absoluten Willkür des Würfelglücks (oder doch des Autors?) ausgesetzt, sodass die letzten 2 Abschnitte für mich als AP Optimierer der absolute Grauss waren. Ich habe nichts gegen Zufallsbegegnungen, im Gegenteil, aber wenn dann eine zeitlich fortlaufende Konstante dazu kommt und man nur vom Glück abhängig ist (egal wie gut man sich die Zeit einteilt) dann ist das mehr als nur deprimierend. Ich dachte eigentlich, man habe aus den Fehlern bei der Verschwörung von Ferdok gelernt...

Auf Ladeorgien, bei denen ich 300 mal laden muss, nur damit ich im letzten Abschnitt endlich mal gegen alle möglichen Gegner kämpfen darf, kann ich gut verzichten!

Aufrgund der letzten 2 Abschnitte, die meiner Meinung nach das ganze Abenteuer kaputt machen, gebe ich dem Abenteuer nur 2 Sterne, ohne diese künstlich erschwerten Abschnitte wäre es sicher eine Wertung zwischen 4 und 5 Sternen geworden. Echt schade drum.
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Beitragvon guitarjohnny » Montag 30. Mai 2011, 10:56

ich hatte SEHR viel spass beim spielen von sdz2!

sehr gefallen hat mir das spielfeeling, das einen tollen bogen geschlagen hat zwischen ernsthaftigkeit, witzigen auflockerungen (romanzen etc.) und einer prise nerdhumor (z.b. käsetoasts).

so absurd das es wieder genial war fand ich die stelle mit dem müller: man schaut für den guten mann im keller nach den bösen kellerasseln (DIE oldschool queste für auszubildende helden :-)) und findet zufällig eine dicke eisentür mit einem obskuren fallen-rätsel und einem echsischen ritualraum samt artefakt (wtf?). nach getaner arbeit dankt einem der müller und gibt einem den ultrasäbel seines opas, auf den echsenraum des todes wird nicht weiter eingegangen :D

an der stelle habe ich mich zwar gefragt wer sich den schwachsinn ausgedacht hat und mich gleichzeitig außerdem höllisch gefreut, da das für mich eine reminiszenz an die alten tage war, in denen der orkhauptmann noch mit dem skelettkrieger und dem schwarzmagier in der geheimen dungeon-wg unter dem dorfbrunnen gewohnt hat :-)
auch wenns unrealistisch ist, ist das irgendwie das leichtfüßige adventure-feeling, was ich bei vielen neuen dsa publikationen vermisse.

fazit: sdz ist ein absolut klasse gemachtes abenteuer mit vielen facetten und einem kaum zu toppenden spielfeeling! 5*
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SDZ 2

Beitragvon heingurkerich » Mittwoch 6. Juli 2011, 07:07

SAAT DES ZORNS 2
Schade das es vorbei ist für mich.
Ohrenbaer hat eine für mich so positive Bewertung geschrieben,daß ich mich darauf gefreut hatte.
Beim Spielen hat sich diese Bewertung mehr als bestätigt.
Was den Schweregrad angeht :ich habe SDZ2 5x gespielt.Die ersten 3x
zum Spaß , die anderen 2x , um zu sehen ,was man rausholen kann.
Fasziniert hat mich dabei das Problem,alle Ereignisse in den Zeitrahmen einzupassen.
Sehr leicht kann man in diesem Spiel etwas übersehen -oder vergessen(durch die vielen individuellen Speichermöglichkeiten).
Mein Held hatte zuvor ca.6 Abenteuer absolviert (Stufe 9).
5 Sterne.
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Beitragvon thurin » Donnerstag 22. September 2011, 15:53

Habe gerade angefangen SdZ2 zu spielen und wüsste gerne ob es dabei normal ist mit fortschreitender Zeit an allen Eigenschaften Punkte zu verlieren oder ob das ein Fehler im Spiel ist?
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Beitragvon Nihlatak » Donnerstag 22. September 2011, 16:09

Geh mal schlafen, das wirkt Wunder :wink:
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