Bewertung: Saat des Zorns - Teil 1

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Bewertung: Saat des Zorns - Teil 1

Beitragvon CM_Admin » Montag 15. Februar 2010, 10:02

Bild

Dieser Faden ist zur Bewertung und Diskussion des Abenteuers Saat des Zorns - Teil 1 von Katharina Pietsch, Michael Masberg und Sebastian Thurau vorgesehen, das auch Beiträge von Philipp Spreckels und Stefan Blanck enthält. Da eine Bewertung allein vielleicht nicht so viel aussagt, kannst du hier auch allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder auch deine Bewertung ausführlicher begründen.

Aber:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer bereits gespielt hast - du kannst deine Bewertung nicht mehr ändern!

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Beitragvon Ohrenbaer » Montag 15. Februar 2010, 19:34

"Saat des Zorns 1" ist gut. Sogar sehr gut. Bis auf wenige Kritikpunkte hat es sehr viel Spaß gemacht. Dass es so viel länger sein sollte, als alle anderen Browser-Solos, ist mir nicht aufgefallen. Mir kam es höchstens minimal länger vor. Das könnte natürlich daran liegen, dass es so kurzweilig war, dass mich meine Wahrnehmung getäuscht hat. Gut möglich.
Das Spiel macht jedenfalls vieles richtig:
-Es lässt sich Zeit, bis die eigentliche Geschichte losgeht, man wird nicht unvermittelt ins Geschehen geworfen und man rätselt eine Weile, worum es denn nun gehen soll.
-Es gibt weder zu viele, noch zu wenig Kämpfe.
-Einige NPCs werden, durch häufigeres Auftauchen, tiefgründiger und sympathischer, als es in vielen Solos der Fall ist. (vor allem in Kombination mit Teil 2 dürfte sich das zu einem sehr großen Pluspunkt erweisen.)
-Käsetoast
-Es gibt einen Dungeon mit einer Karte, die auf versteckten Orientieren-Proben fußt. GROSSARTIG! Dadurch findet man sich nicht nur besser zurecht, man hat auch eine viel plastischere Vorstellung als in den ganzen alten Print-Solos, bei denen man noch mitzeichnen musste und sich irgendwann hoffnungslos verzettelt hat (mir hat das nie Spaß gemacht).

Zwei Dinge muss ich aber bemäkeln, das Eine ist, wie immer, nur eine kleine Meckerei, das Andere aber enthällt nicht nur einen riesigen Spoiler, sondern auch eine große Menge Kritik:

1) Ich mag es zwar wirklich gerne, wenn in Büchern/Filmen/Abenteuern der Titel vorkommt, hier allerdings wurde damit übertrieben: Gefühlt jeder zweite längere Monolog endete mit "blablabla... Saat des Zorns." Kleinigkeit, wie gesagt; trotzdem negativ aufgefallen.


------------Spoileralarm!----------------

2) Was mir leider wirklich nicht gefallen hat, ist die Grundidee der Story (auch wenn sie dann insgesamt fehlerfrei und gut umgesetzt wurde):
Zeitreisen.
Nein, nein, nein. Das halte ich für ein wirklich schlechtes, viiiel zu oft gebrauchtes dramaturgisches Mittel, das meistens auf die Verlegenheit der Autoren hinweist, mit einer besseren, neueren Idee aufzukommen.
Zeitreisen fordern Logikfehler geradezu heraus und sie hinterlassen leicht Fragen, wie: "Wenn es SO einfach ist, durch die Zeit zu reisen, wieso macht man dann nicht / verhindert dann nicht / etc..." Und dass es jetzt sooo unwahrscheinlich war, dass die Elfen so einen Zauber beherrschen, hat das Abenteuer nicht geschafft zu vermitteln (schließlich *bin* ich durch die Zeit gereist, da wird es nicht soooo unwahrscheinlich sein).

In dem Interview sagte Sebastian Thurau: "Wir hatten uns bei Saat des Zorns sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir mit den 23 Jahren umgehen, die zwischen der Spielzeit von Am Fluss der Zeit und der aktuellen aventurischen Zeitrechnung liegen."
Wie hätte man mit den Ereignissen anders, besser umgehen können?
Hätte man nicht mit den Ergebnissen dessen, was vor 23 Jahren passiert ist, in der aktuellen Zeit bleiben können - und die Ergebnisse bekämpfen, anstatt die Ursachen? Das hätte doch sicherlich genug Stoff für zwei gute Abenteuer gegeben!
-------------------------------------------------


In dem Moment, in dem dieses weit hergeholte und trotzdem zu oft benutzte dramaturgische Mittel kam, habe ich ernsthaft innegehalten und überlegt, ob es mir noch Spaß macht, das Abenteuer zu spielen. Es hat mich auch davon abgehalten, dem Abenteuer ohne Bedenken 5 Punkte zu geben.
Die fünf Punkte gebe ich ihm trotzdem, allerdings *mit* Bedenken und aus dem Grund, da es einerseits ansonsten durchweg gelungen ist und andererseits, im Vergleich zu den anderen Abenteuern, ganz oben mitspielt.
Vielleicht wird für kommende Abenteuer, die das gut machen, was "Saat des Zorns" gut machte und dabei meinen Sinn für die Aristotelische "Notwendigkeit und Wahrscheinlichkeit" nicht verletzen, - vielleicht wird für so ein Abenteuer dann auch ein sechster Stern notwendig werden.
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Beitragvon Reo » Montag 15. Februar 2010, 20:11

Käsetoast? Ich habe den Käsetoast übersehen! Mist!

:shock:

Ansonsten hat mir das Abenteuer viel Spaß gemacht. Stimmt, das im vorausgehenden Post gespoilerte Plotmodell ist zwar generell ein Problem -- aber hier durch den Kontext mit dem 'Fluß der Zeit' sowas von (wenn auch außeraventurisch) indiziert, daß es mich einmal nicht stört. Und da ich mir zwar schon alle zehn Finger nach FdZ ablecke, aber dennoch in den nächsten Wochen nicht zum Spielen kommen werde, freue ich mich umso mehr um den handhabbareren Vorgeschmack.

Damit es nicht verloren geht: Zu allen schönen Qualitäten in der Konstruktion, die Ohrenbaer perfekt geschildert hat, kommt hier auch noch eine besonders gelungene Erzählprosa. Bittebitte gerne mehr davon (von den AutorInnen).
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Beitragvon exnef » Dienstag 16. Februar 2010, 08:03

Großartiges Abenteuer, schließe mich in allen Punkten dem Ohrenbaer an, auch was die Zeitreisen betrifft.

5 Points
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Beitragvon Trojus Travian » Dienstag 16. Februar 2010, 09:02

Ich finde das Abenteuer sehr gut !!!

Die Story ist bislang schlüssig, die Atmosphere toll, das "Ende" vielversprechend für die Fortsetzung.

Hab mir für Teil II schonmal neu Sterne gekauft :wink:

Zu Tehma der Zeitreise gibt es ja von früher eine ganz ähnliche PnP Story in Grangor wenn ich mich recht erinnere.
In einer PnP Welt durch Elfenhand und Magie mit scheinbar rel. geringem magischen Aufwand soetwas zu ermöglichen wäre evtl. als fahrlässig anzusehen, wenn der Elf an sich nicht ein mit der Natur und dem Zeitgefüge äußert Verantwortungsvoll umgehender Derebewohner wäre.

In einer Browser Welt die auf Solos beschränkt ist und in der Magie an sich schon etwas sehr seltenes und besonderes ist, empfinde ich es als noch weniger bedenklich. Zumal Die Elfensippe zurückgezogen, für Menschen quasi unauffindbar lebt und Der Held für die Sippe die einzige Möglichkeit darstellt das geschehene Zeitnah wieder gut zu machen. Man ist halt zur rechten Zeit am rechten Ort, und das ist es ja, was einen Helden vom normalen Bürger unterscheidet.

Einziges Manko ist für mich die Begegnung mit den Matrosen. Klar hab ich die Wahl dort den einfachen weg zu gehen, wenn man ihn überhaupt gehen muss, aber was für ein Held wäre ich den dann???
Wenn schon "unbesiegbare" Gegner eingebaut werden um dem Spieler mal wieder seine Grenzen aufzuzeigen, dann aber doch bitte nicht 3 dahergelaufene Süßwassermatrosen.
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Beitragvon Biundralar » Mittwoch 17. Februar 2010, 11:30

Das Abenteuer "Saat des Zorns" ist sehr gut gelungen. Für mich persönlich das Beste aller bisher erschienenen ABs

Die Geschichte

Inhaltlich gibt es für mich nichts auszusetzen. Alle Abschnitte greifen gut ineinander und sind sehr stimmungsvoll.
In den oben geposteten Beiträgen wird der Aspekt der Zeitreise von einigen bemängelt, doch das sehe ich nicht so.
Die Idee, das eine abgeschieden lebende Elfensippe mittels Salasandra einen Charakter in die Vergangenheit "träumen" kann, ist fantastisch und auch bestens umgesetzt und unter Berücksichtigung von offiziellen Publikationen auch nachvollziehbar und somit nicht an den Haaren herbeigezogen...
Mittels ihrer Träume haben sie sich selbst geschaffen und ware Wunder vollbracht. Desweiteren ist bekannt, das das Mandra der Elfen ein Teil ihrer Selbst ist und sie somit vorsichtig damit umgehen und als letzten Punkt, das Ende des Abenteuers, das sie nur als Rat der Acht, diesen Traum im Salasandra durchführen können und der Held somit gestrandet ist. Eine fast unvorstellbate Machtfülle, die aber ohne bestimmte Komponenten nicht funktioniert, somit schlüssig und nachvollziehbar

Sprachliche Umsetzung

Gesamt gesehen sehr gut gelungen, wobei mir 2 Punkte bzw. Abschnitte besonders im Gedächtnis hängen geblieben sind und somit hervorgehoben werden sollen.

1. Die Stadt Nadoret und die Saat des Zorns

Bei der Beschreibung von Stadt und Bewohnern wurde viel Wert auf Ausführlichkeit und Präzision gelegt. Lange und gut beschreibende Sätze führten dazu, das ich mir die Umgebung plastisch sehr gut vorstellen konnte. Dies gilt für den Marktplatz, das Hafenviertel, aber auch der herberge und die Tempel. Es wurde eine beschauliche und friedliche Atmosphäre erzeugt.
Im Kontrast dazu dann die Saat des Zorns beim Zunftfest. Kurze, knappe Sätze, die die Hektik und das Chaos fast greifbar machten.
Diese beiden gegensätzlichen Schreibweisen direkt hintereinander sind lobenswert

Doch das wurde noch getopt von...

2. Die Elfen und ihre Umgebung

Sämtliche Abschnitte in denen es um Elfen ging sind besonders einfühlsam beschrieben worden. Ich kann mich nicht an jedes einzelne Wort erinnern, aber ich hatte den Eindruck, das bei der Beschreibung der Elfen und ihrer Lebensweise immer sehr weiche Worte genutzt wurde, dies gilt im Besonderen im Sippenverband in der Gegenwart, als die Elfen dem Protagonisten freundlich gestimmt sind. Ausnahme ist Eiliniel, der von Anfang an feindlich gesonnen ist, aber auch dort war die Wortwahl sehr passend. Er wirkte von Anfang an wie ein verwundetes Raubtier, jeder Zeit bereit zu töten. Hier wurden fast ausschließlich lange Textpassagen verwendet. Langes lesen und die oben erwähnte weiche Ausdrucksweise riefen in mir das Gefühl von Ruhe (und Harmonie) hervor. Sehr passend für Elfen.
Schön war auch der Kontrast zwischen dem Verhalten der Elfen in der Gegenwart und der Vergangenheit (unter dem Einfluß des "frischen" Zorns gegenüber den Menschen). Gut umgesetzt.

3. Anmerkungen

- Selbst der Anflug von Humor (die Situation, als die elfische Jägerin Calenya (?) zum Helden sagte: ... es klingt wie ein grunzender Eber, der versucht das Lied der Nachtigall nachzusingen... habe den Text nicht mehr 100%ig im Ohr...) war nicht fehlplaziert. Im Gegenteil: Der Spieler mag darüber schmunzeln, aber die Elfe selbst meinte es ernst, vielleicht sogar provozierend gegenüber dem Helden.

- schön war auch, das Archon Megalon, das Urbild eines "bösen" Druiden und ein Urgestein des DSA, als Urheber für das badoc "herhalten" muß und somit mitverantwortlich ist für die Erschaffung der Saat des Zorns... ich kann nur hoffen, das er in Teil II persönlich auftaucht... oder sollte der alten Magier mit Hut und Stab im Traumlabyrinth Archon Megalon darstellen? Wenn ja, wäre dies ein Kritikpunkt, da es mir nicht so vor kam.

- König Kupferschweif: Einfach klasse... besonders unter dem Aspekt betrachtet, das ich mir nach der Beschreibung der Blütenfee, etwas Größeres vorgestellt habe... und dann erscheint König Kupferschweif und es handelt sich "nur" um ein Eichhörnchen...wenn auch ein besonders Prächtiges ;-)

- Die Grafiken bzw. Bilder: Insgesamt gesehen sehr gut. Speziell aufgefallen ist mir das Bild eines Bauerhauses in der vorgelagerten Ortschaft vor den Toren von Nadoret. Dieses Bauerhaus habe ich bereits einmal gesehen und zwar im Spiel Drakensang im Dorf Avestreu. Nur ein winziges Detail, aber mir ist es aufgefallen. Besonders zu erwähnen sind die Bilder mit den Elfen und da ist mein Favorit das Gruppenbild vom Rat der Acht (nebeneinander stehend). Die unterschiedlichen Farben der Gewandung, die verschiedenen Körperhaltungen und das herinfallende Sonnenlicht in Verbindung mit dem dazugehörigen Text...Hut ab

-Die Karte vom Traumlaybrinth: Klasse und Danke. Eine graphische Darstellung des Traumlabyrinths mit den Richtungspfeilen hilft bei der Orientierung ungemein. Ohne dies hätte man vielleicht mitzeichnen können/müssen und das hätte die Atmosphäre des Abenteuers an der Stelle garantiert beeinträchtigt.

4. Kritik

- Harfenduell im Traumlabyrinth: Nun, die Idee ist gut und stimmungsvoll, aber... es erinnert mich doch sehr stark an eine Szene aus dem Film Kings of Rock - Tenacious D. mit Jack Black. Das Guitarrenduell mit dem Teufel. Spielt mir da meine Phantasie einen Streich oder ist es wirklich dort abgekupfert, quasi als Gimik oder Anspielung auf den Film eingefügt worden...wenn dem nicht so ist, dann ist es natürlich auch kein Kritikpunkt

- Die drei Matrosen: Die meisten Helden sind gestandene Kämpfer und haben schon zahlreiche finstere Schurken und Ungeheuer besiegt, sie haben auch schon mehrfach gegen drei Gegner gleichzeitig gefochten und behielten dort die Oberhand... Aber gegen diese drei Matrosen verliert sogar ein Zwerg der Stufe 15. Ohne das Talent "Waffenlos" bzw. einem Grundwert auf AT/PA von 12/12 und ohne implementierten KK-Zuschlag bei Waffenlos für Helden, sind diese drei Matrosen quasi nicht zu bezwingen. Sie richten SP an, kämpfen bis zum umfallen (LeP 0...eisern) und der dritte M. richtet sogar 1W+1 (bei ihm gibt es einen KK-Zuschlag, bei den Helden nicht) an... Die Chancengleichheit ist nicht gegeben

Fazit: Wie ich oben bereits geschrieben habe, das für mich persönlich beste Abenteuer aller bisher erschienenen Browser-ABs. Meine Erwartungen sind sogar noch übertroffen worden und ich freue mich bereits auf Teil II...
Ich gehe sogar so weit, das ich sage, das der Inhalt des Abenteuers "Saat des Zorns" genug Stoff hergeben würde, um daraus einen erstklassigen DSA-Roman zu machen... wer weiß, was Teil II bringt, vielleicht untermauert der zweite Teil meine These ja noch...

lg

Biundralar
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Beitragvon sindajin » Mittwoch 17. Februar 2010, 22:08

Sehr schöne Geschichte, sehr schöne Bilder, schöne zusätzliche Belohnungen. Der Bezug zu "Am Fluss der Zeit" gefällt mir sehr gut, bin gespannt wieviel ich später noch wiedererkenne. Das freie Herumlaufen auf der Karte fand ich auch ganz hervorragend, die begrenzte Zeit trägt zur Spannung bei.
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Beitragvon Zarazandra » Freitag 19. Februar 2010, 11:16

Also ich finde das Abenteuer bis jetzt auch sehr schoen, besonders gefallen mir die Elfen. Aber ich finds stellenweise echt schwer. Ich komme zur Zeit beispielsweise auch gar nicht weiter, weil es immer an 2 Proben scheitert (Ungebetene Gäste; die letzte Aufgabe der Elfen, die Jäger aus dem Wald zu jagen). Da mein Charakter absolut keine Kämpfernatur hat, was bei allen Abenteuern ziemlich schwer ist, will ich den Kampf umgehen - aber erstens die Klugheitsprobe und anschliessend die Ungesehen-Probe (Erschwert um 6!!) zu schaffen ist echt ne Herausforderung - ich sitze schon seit gestern abend am wuerfeln.

Eine vollständige Wertung werde ich abgeben, wenn ich das Abenteuer komplett durchhabe. Bis jetzt bin ich zwar begeistert, aber der oben genannte Punkt truebt meine Begeisterung zur Zeit wirklich sehr.
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Beitragvon CM_Admin » Freitag 19. Februar 2010, 11:42

Tipp (Achtung kleiner Spoiler): Nimm dir zerst eine andere Queste vor, die dich zu einer hübschen Wassernymphe führt. Über dieses Vorgehen erhältst für zur Lösung deiner "Problemqueste" einen zusätzlichen Lösungsweg. - Falls du diese besagte Queste schon vorher abgeschlossen hast und tatsächlich des Öfteren an der Klugheit scheiterst (Wie wär's mit steigern?), dann lade noch einmal einen früheren Spielstand, bei dem du die letztgenannte Queste noch nicht begonnen hast.
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Beitragvon Zarazandra » Freitag 19. Februar 2010, 12:17

Okay, ich werd's versuchen, danke! :)

LG
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Beitragvon Thungdalin » Freitag 27. August 2010, 00:22

Die Zwölfe zum Gruße!

Ich habe das Abendteuer noch nicht fertig gespielt, finde es aber sehr schwer. Das hat aber nichts am Abenteuerr zu tun, eher an meinem seeehr eigenartigen Würfelpech.

Erst hab ich 2 Tage an der letzten Elfen-Aufgabe gesessen wie auch Zarazandra, jetzt sitze ich in der Traumwelt(Auf der Suche) bei dem Norden, Osten, Süden, Westen-Spiel fest. Wenn ich nicht im Kreis laufe, dann habe ich Proben, die ich einfach nicht schaffe.
Ich bin ein großer DSA Fan und beisse mir echt die Zähne an der Suche nach dem kehza'iamanda aus.
Ich stehe kurz vor dem Aufgeben, will aber die Einwohner Nadoret nicht im Stich lassen.

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir vielleicht helfen könntet.

Thungdalin

P.S. hier ein Bild von der Karte wo ich schon überall war.
Spoiler ACHTUNG!
http://www.abload.de/image.php?img=dsasdz1s9z4.jpg
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Beitragvon norbo » Freitag 27. August 2010, 14:10

Hallo!
Es gibt ein paar Orte an denen der Dämon sein KANN. Das hängt jeweils davon ab wo man schon war, such aber mal weiter im Süden, da gibt es noch Orte...
" Wie teuer kostet der Preis?"
aus: Regelbuch II, S. 86.
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Beitragvon Thungdalin » Freitag 27. August 2010, 23:34

Danke norbo für deinen Tipp.

Ich hab jetzt mit glück den ersten Fluß überquert. Mein Zwerg hat ja schwimmen -3 dann gekommt man immer ein Maulus von -3 oder -4.
Jetzt hab ich einen neuen Weg gefunden, wo man....genau richtig...wieder schwimmen muss natürlich mit Maulus von -4 -5. Na das kann ja noch eine lange Nacht werden :?

P.S. die erste Schwimmprobe hab ich sogar gleich geschaft, aber weil das herumpaddeln so schön war, bekommt man gleich eine weitere Schwimmprobe mit -5 dazu. :lol: = tot
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Beitragvon norbo » Samstag 28. August 2010, 10:39

das mit dem schwimmen geht uns allen so, da mußte durch, war früher übrigens sogar schlimmer...die Proben wurden vereinfacht. Du bist aber richtig, immer über die Flüsse
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Beitragvon CM_Admin » Samstag 28. August 2010, 15:57

Eine lohnende Investition: Talentwert in Schwimmen erhöhen.
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Beitragvon Thungdalin » Sonntag 29. August 2010, 21:50

Normalerweise spiele ich meinene Zwerge immer so real wie möglich. D.h. wenn er nicht schwimmer kann, dann suche ich mir eben einen anderen Weg über einen Fluß zu kommen, auch wenn ich dafür einen ganzen Wald roden muss. :lol:
Aber hier im Spiel hat man leider keine andere Wahlmöglichkeit, deswegen bleibt mir nichts anderes übrig. :roll:
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lob und "zorn"

Beitragvon Baroso di Mila » Donnerstag 20. Januar 2011, 15:35

Hey, klasse euer DSA-Portal. Und Servus an alle Rollenspielfans. Meine aktive Zeit ist wohl schon so an die 15 Jahre her und mit Familie geht nicht mehr ganz so viel. Aber als ich auf die Seiten von DSA-Game.de gestossen bin, bin ich wieder ein wenig im "Wuerfelfieber". Man kann sich die Zeit frei einteilen, Würfelspiele und Online-Kämpfe sowie der Tavernen-Chat geben dem Ganzen ein wenig "Gruppengefühl" und die Beginner-Abenteuer machen wirklich Spass. Ich werde mir im Anschluss Phexstrerne kaufen und meinen Charakter weiter pimpen.

Ich habe die "Schwierigkeit" mit dem Überqueren der Bäche in "Saat des Zorns" im Traumland der Elfen schon erkannt...Ich bin beim Schwimmen erst schlappe 10 mal "ertrunken" und als ich mal den Versuch wagte, vor dem Überqueren mein Kettenhemd auszuziehen...Wrrrruuuummmss, hat mich irgendein falsches Einhorn umgerannt und mir mal 30 LP geraubt. Wo war die versteckte Kamera. Aber ich werde nicht aufgeben, es fleissig weiterversuchen und irgendwann werden mir die Würfel schon hold sein... Also, viel Spass noch an alle und mir natürlich auch bei den nächsten Abenteuern...
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Beitragvon norbo » Donnerstag 20. Januar 2011, 18:28

Dann sei willkommen, in unserem kleinen, aber feinen Kreise! :-)

Du sprichst da was wahres an. Alte DSA Zeit liegt etwas zurück, und hier ganz ohne Zeitdruck schöne Abenteuer geniessen die sich vorallem in der Fantasie abspielen
" Wie teuer kostet der Preis?"
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Beitragvon Trojus Travian » Donnerstag 20. Januar 2011, 18:47

Wenn man mal nicht soviel Zeit für ein Abenteuer hat ist ein Duell vorm schlafen gehen auch ne tolle Sache :D

So seid uns willkommen
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Beitragvon Ull77 » Donnerstag 20. Januar 2011, 21:34

Willkommen in unserem erlauchten Kreise!

Ich hab schon gedacht ich wär der einzige hier der nach langer Abstinenz (mit 15 in die DSA-Abhängigkeit reingerutscht, mit 23 "clean" geworden - hach, war das ne schöne Zeit!!!!) wieder Rückfällig geworden ist.
Oder wie meine holde Gattin zu sagen pflegt: "Spielst schon wieder des seltsame Spiel. Is des net langweilig?!?"

NEIN, IST ES NICHT!!!

Werd dann wohl (so die Zwölfe wollen) mit meinen Kindern die alten Klassiker wieder rauskramen und ne Spielrunde aufmachen...

Gruß Ull
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Beitragvon Trojus Travian » Donnerstag 20. Januar 2011, 21:39

JAAA, da wart ich doch auch drauf. :lol: In 4 Jahren ist mein Sohn zwölf, soalt war ich als ich angefangen hatte. Dann kann ich das gute alte DSA der 2. Edition vom Dachboden kramen und ihm die Lehren des Ulrich Kiesow nahe bringen .....
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Beitragvon norbo » Freitag 21. Januar 2011, 09:44

Aha, ihr "macht" Euch also Eure eigene Heldengruppe? ;-)
Und ich hab immer Freunde angebettelt das sie wieder zurück kommen... ;-)
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Beitragvon Nihlatak » Samstag 29. Januar 2011, 15:19

Den ersten Teil finde ich super, weil man hier entgegen dem zweiten Teil jederzeit durch geschickte strategische Zeitplanung ans Ziel kommt.

Den Zufallsbegegnungen in Nadoret unterliegt sogar gar keine zeitliche Komponente, sodass man hier nach Herzenslust forschen darf :wink:

Die Illustrationen sind sehr hübsch und die Karte am Ende des Abenteuers sogar nützlich, was man ja nicht von allen Karten behaupten kann.

Einzig negativ anzumerken finde ich, dass es für einen Helden der Stufe 1 absolut nicht geeignet ist, ich sage nur Sinnesschärfe +10 :evil:

Alles in allem ganz klar 5 Sterne!!!
Nihlatak
 
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Beitragvon Gideon » Mittwoch 25. Januar 2012, 17:39

Ich habe die Bewertung "schlecht" abgegeben.

Grundsätzlich finde ich das Abenteuer richtig gut! Es fing sehr gut an und es baute sich eine fantastische Stimmung und Atmosphäre auf. Die Story und Ereignisse gefallen mir sehr gut und auch mit der Zeitreise habe ich kein Problem. Die Karte in der Endsequenz ist mehr als hilfreich und die Zufallsereignisse sind auch okay.

Durch die blinde Herumirrerei und die unzähligen Tode die man dabei stirbt wird das Abenteuer aus meiner Sicht leider unspielbar! Nach ca. 57 Toden ohne den "Endboss" auch nur 1x gefunden zu haben gebe ich völlig entnerft und frustriert auf. Ich habe die Threads dazu gelesen und weiß das man "nur" die 3 markanten Punkte ablaufen muss und irgendwann (mit viel Glück) auf den Endboss trifft. Ich habe alles befolgt aber den Endboss nicht ein einziges Mal gesehen und ich war überall auf der Karte! Mein Zwerg hat sogar schwimmen gelernt und ich habe natürlich die Rüstung ausgezogen und bin dennoch einige Male kläglich abgesoffen. Das ist das dritte Abenteuer was ich hier gespielt habe. Das erste hatte kein richtiges Ende. Beim Königsturnier hatte ich gegen den Endboss keine Chance und nun finde ich den Endboss trotz zahlreicher Versuche und mit viel Ausdauer nicht! Seit 1 Woche versuche ich mich daran aber so macht das leider gar keinen Spaß!!!

Schade um ein Abenteuer das so viel versprechend beginnt und wirklich gut erzählt wird. Ohne dieses sinnfreie und erfolglose Suche würde ich hier die Höchstpunktzahl vergeben aber so ist es wie gesagt einfach unspielbar!

Ich verstehe ohnehin nicht warum man bei Soloabenteuern extrem oft sterben muß. Ihr von Chromatrix sorgt für einen erhöhten und überflüssigen Frustfaktor. Schade!

Den Zwölfen zum Gruß
Gideon
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Beitragvon moondragor » Mittwoch 25. Januar 2012, 18:58

Hallo Gideon!

Bevor Du wieder unzählige Threads lesen mußt, (solltest Du überhaupt weiterspielen wollen), antworte ich Dir direkt hier und evtl hilft das auch anderen.

Tip generell: Steigere die Orientiereung (falls Du AP über hast) zwischenzeitlich, denn eine verdeckte Probe darauf zeigt dir ab und zu ein echte Karte zu den Beschreibungen, was die Orientierung deutlich vereinfacht.
Ich habe während des Ablaufens in guter alter P&P manier, mitgezeichent bzw. mir ne Karte irgendwie hingemalt, ist lustig und wirkt oft Wunder im nachhinein.

Also: Das Gefängniss um das es bei Dir geht, besteht aus einer Karte mit drei markanten Punkten und einem Baum in der Mitte. Du hast eine Zeitbeschränkung, die sich in der Anzahl der Bewegungen äußert die Du unternehmen kannst auf der Karte. Phase 1, 2 u 3. Das Erkennst Du an den Zwischenständen die so ähnlich heißen und automatisch eintreten.

Den Endgegner findest Du an einem dieser 3 Markanten Punkte und zwar erst in Phase drei, warum, erklär ich gleich.

Während jeder Bewegung hast Du potentiziell die Option einer Zufallsbegegnung. Diese sind in zwei Kategorien unterteilt: Die schwarzen Spinnen und alle anderen.
Alle anderen, das sind Begegnungen die hilfreich, bedrohlich, hinterlistig und zT potentiell tödlich sein können. Im Unterschied zu den schwarzen Spinnen tritt jede dieser Begegnungen nach erfolgreicher Absolvierung NICHT mehr auf.
Meine rein pers. Vermutung bzw Vorstellung war/ist diesbezüglich so: Du durchschreitest einen Traum der vom Bösen durchtränkt aber nicht völlig übernommen ist. Mit jeder Begegnung nimmt die Kraft des Bösen in Gestalt der Bösen Spinne und Ihrer Brut! den Zufallsbegegnungen --> schwarzen Spinnen zu.
Sind alle anderen Zufallsbegegnunen erfolgreich absolviert, kommen nur noch schwarze Spinnen.

Bestehen tust Du das Labyrinth , wenn Du alle drei Punkte abgelaufen hast, bzw es so einrichtest, dass Du zu Punkt 1 und 2 gehst, und dann, (optimalerweise) wenn Du alle Zufallsbegegnungen hinter dir hast, in Phase 3 (oder noch besserl ende Phase 2) zu Punkt 3, dort steht dann der Endboss.
Welche der drei markanten Punkte Du anläufst ist geschmackssache, bzw, es gibt einen optimalen Weg um die Zufallsbegegenungen optimal zu forcieren, aber das alles braucht es nicht um das Gefängniss überhaupt zu bestehen.

Evtl verlier ich mich grad in Details, filter bitte das wichtige für Dich heraus ;)

Die drei markanten Punkte sind: Die Insel im Nord-Osten, der Steg? im Süd-Westen und ein Ort im Osten. Alle Orte sind am äußerstend er jeweiligen Richtung oder knapp davor. Nochaml: Alle drei anlaufen/betreten und beim dritten, egal welche Reihenfolge DU gewählt hast, steht der Endboss.

So, versuche bitte wirklich dir eine SKizze beim Laufen zumachen, damit Du den Überblick behälst wo du schon mal warst, meine sehen in etwa so aus:



Baum ---(osten)--> Begegnung ----(osten)--->
<---(westen)--


usw.

Die zeichnerischen Optionen sind hier begrenzt und/oder ich kenn mich nicht genug aus mit dem Code ;)

Viel Erfolg und nicht frusten lassen.


Aus eben dieser tollen Mischung aus Browsergame und selber Papier und Stift zu benutzen reslutiert mein 5 Sterne Bewertung. Pc ist nicht alles xD
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Beitragvon Gideon » Mittwoch 25. Januar 2012, 21:57

Habt Dank für eure Ausführungen holder moondragor!
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