Bewertung: Drachenfeuer

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Bewertung: Drachenfeuer

Beitragvon Funkeldrache » Mittwoch 13. Januar 2010, 22:26

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Dieser Faden ist zur Bewertung und Diskussion des Abenteuers Drachenfeuer von Thomas Finn und Sebastian Thurau vorgesehen. Da eine Bewertung allein vielleicht nicht so viel aussagt, kannst du hier auch allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder auch deine Bewertung ausführlicher begründen.

Aber:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer bereits gespielt hast - du kannst deine Bewertung nicht mehr ändern!

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Beitragvon principat » Mittwoch 13. Januar 2010, 23:41

An sich ein sehr rundes und gelungenes Abenteuer. Es macht es dem Spieler nicht einfach den "Weg der max. AP" zu finden :x Und das ist auch gut so!

Was ich aber an diesem Abenteuer nicht mag, ist die Tatsache, dass die Erkenntnisse die ich, bzw. mein Held gewinnt, story-technisch nicht relevant sind. Man findet heraus was hinter allem steckt, aber verwenden kann man des Wissen nirgends... (naja, vielleicht hab' ich's einfach nicht die richtige Stelle gefunden) :cry:
Dieser Frust macht für mich das Abenteuer nur zu einem durchschnittlichem Abenteuer...
Wer gut würfelt, braucht kein Glück!
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Beitragvon sindajin » Donnerstag 14. Januar 2010, 11:04

Eine ganz stimmungsvolle Geschichte in der Schneelandschaft. Gut fand ich auch die Zufallsbegegnungen auf dem Dorfplatz.
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Beitragvon Ull77 » Samstag 16. Januar 2010, 00:30

Am Ende hätte noch irgendwie die "Erlösung" des Geistes (Ritter) in die Geschichte eingebracht werden müssen.
Man weiß zwar irgendwie, daß man ihn erlöst hat, aber nicht wie. (Der Karfunkel muß in den Tempel gebracht werden! Wenn er zerstört wird, dann...)

Deshalb nur gut!

Ull

P.S.: die Katze war mein Liebling!!!
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Beitragvon Monta » Samstag 16. Januar 2010, 09:28

Für mich mein absolutes Lieblingsabenteuer (nun zusammen mit den Feuersturm-Abenteuern)
Drachenfeuer hat für mich alles was ein gutes Abenteuer ausmacht. Es ist spannend, sehr abwechslungsreich und was mir am besten gefällt - die NSCs sind allesamt gut beschrieben, sodass man sich gut in sie hinen versetzen kann und sie lieb gewinnt.
Und die Zufallsbegnungen sind natürlich ebenfalls eine klasse Sache die das Abenteuer von anderen heraus hebt :)
Zitat von Bilbo Beutlin :
Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich's gern möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient !
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Beitragvon kolina » Samstag 16. Januar 2010, 22:39

Ich fande das Abenteuer recht gut gelungen. Mann, wie ich diese Burg verflucht habe und wie ich mich verirrt habe. Ich glaube ich habe gefühlte 50 Fledermäuse erschlagen. Dumm nur das nicht drauf eingegangen wird Was mit dem Geist passiert, nachdem der Karfunkel vernichtet wurde.
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Beitragvon Ohrenbaer » Dienstag 2. Februar 2010, 02:10

Ein sehr schönes Abenteuer: prägnante Charaktere, abwechslungsreiche Abenteuer, kleine aber nette Handlung.
Das Abenteuer hat keine großen Innovationen, es erzählt nichts, was nicht schonmal erzählt wurde - und die Herausforderungen halten sich in den üblichen Grenzen. Aber vielleicht gerade dadurch, dass hier nur auf Altbewährtes zurückgegriffen wird, ist es durchaus gelungen. Es ist kurzweilig, solide, spaßig. Eine runde Sache.


Zwei Dinge sind mir dennoch unangenehm aufgefallen (vorsicht Spoiler!!)

:arrow: Die Dungeonlogik. Zugegeben, das ist total nebensächlich, aber wenn der Ritter Ferolot angeblich gar kein so übler Kerl war: Wieso hat er dann zwei (!) Folterkammern in seinem Turm?? Schon eine wäre da ja eigentlich zuviel... Hier war wohl mal wieder Atmosphäre wichtiger als Logik. Schwamm drüber.


:arrow: Der Tod des Zwergen. Dieser ist aus zweierlei Hinsicht nicht gut gelungen:

:arrow: :arrow: Zum einen bedient er ein Klischee, das derart oft gebraucht und überstrapaziert wurde, wie sonst nur Weniges: "Triff mich zu Sonnenuntergang am alten Turm, ich habe wichtige Informationen." So oder so ähnlich lautet der letzte Satz von tausenden von Statisten, sei es in Filmen, Büchern, DSA-Abenteuern, oder weiß-der-Geier. Auf so eine Ansage folgt der Tod genau so sicher, wie ein Film-Polizist nie den Tag vor seiner Pensionierung übersteht, oder ein Soldat, sobald er ein Foto seiner Geliebten zeigt, bald von einer feindlichen Kugel durchlöchert wird, o.Ä. Diese Klischees zu benutzen kann zwar ganz lustig sein, wobei es aufgrund der häufigen Verwendung schon als Humor echt grenzwertig ist - in einer ernstzunehmenden Szene hingegen ist das absolut fehl am Platz.

:arrow: :arrow: Zum anderen ist sein Tod ein frustrierendes Ereignis, weil man der Wilkür der Autoren ausgesetzt ist. Was wann und unter welchen Umständen zum Tode führt, variiert dabei sehr oft, sodass man leicht merkt, wann ein Autor sich die Dinge gerade so zurechtlegt, wie er sie braucht. Konkreter: Manchmal wird ein NSC von einem Bolzenschuss getroffen und es bedeutet seinen sofortigen Tod. Manchmal auch nicht. Manchmal trifft man selbt einen bösen NSC mit einem Bolzen - und er ist nur leicht verwundet. Manchmal kann man die Menschen noch Stunden später retten. Manchmal röcheln sie noch ellenlange Monologe. In "Die Grabräuber" verfehlt der Bolzenschuss. Etc. etc. Das alles hängt davon ab, was der Autor will. Und das merkt man als Rezipient sofort, sodass man plötzlich aus der Geschichte selbst herausgerissen wird und deutlich merkt, dass ihre Plausibilität nur scheinbar ist (und eigentlich dem Gutdünken des Plotschreibers unterliegt). Was mich dabei konkret an der vorliegenden Szene gestört hat: Es hätte nur ein bisschen Mehrarbeit gekostet, wenn man die Möglichkeit (wenn auch sehr erschwert), den Zwerg zu retten, eingebaut hätte. Es gibt überhaupt keine handlungsrelevante Notwendigkeit, dass er stirbt. Dieses Gefühl der Wilkür und Zufälligkeit hätte man den Spielern ersparen können.

Anhand der Tatsache, dass ich mich hier so lange darüber auslasse, sieht man nicht nur, dass ich hoffe, dass das hier jemand liest, der diese Kritik als Anregung versteht und in Zukunft vielleicht besser macht, sondern dass in diesem Abenteuer immerhin etwas gelungen ist, was ich mir bei "Feuer und Asche" gewünscht hätte: Ich habe den Charakter gern gehabt. Ich mochte ihn und es war wirklich schade, dass er starb. Andernfalls hätte es mich gar nicht weiter gekümmert, dass sein Tod in zwei kurzen Sätzen oder so abgehandelt wurde. Etwas farbenfrohere Charaktere, die auch in mehreren Szenen auftauchen (und vielleicht überleben) sollten öfter vorkommen!


Alles in allem hat das Abenteuer 5 Sterne von mir bekommen. Ich war gut unterhalten.
Zuletzt geändert von Ohrenbaer am Mittwoch 3. Februar 2010, 01:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Degro » Dienstag 2. Februar 2010, 08:16

ich fand es eines der besten abeteuer überhaupt, wenn ich auch gerne länger mit dem zwerg zusammen gearbeitet hätte. muss meinem vorredner in dem punkt recht geben das es zumindest nen anfang war wie nsc sein sollen, was leider nur lurdus und pagol bis jtzt wirklich erreicht haben. auch die ganzen szenen am marktplatz waren sehr unterhaltend und haben gezeigt das man in einer unabhängigen welt mit der der spieler agiert, aber auch ohne ihn existiert, auch der ansatz sollte häufiger verfolgt werden

PS: er hat nur eine folterkammer, die man aber sehr häufig sehen kann und eine gehört in jede nomale burg die net von nem tsa-geweihten geleitet wird
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Beitragvon William F. Drake » Dienstag 2. Februar 2010, 12:32

Das Abenteuer ist ziemlich gut. Sicher die Szene mit dem Zwerg ist ein klischee. Auch das ein Bogen-/Armbrustschütze auf zig Meter im Dunkel genau seine Kehle trifft ist ein klischee. Dann stellt sich heraus das der Typ im Kampf nix drauf hat. Das einzige was nervt, sind immer diese versteckten AP. Ich hab 608 erreicht, und habe es schon ca. 5 mal probiert es aufs Maximum zu bringen. Aber die Kriterien nach denen die AP vergeben werden sind einfach ätzend.

Ich schätze die AP am ende haben damit zutun, wie oft man über den Markt rennt. Ähnlich wie bei "Die grabräuber" wenn das tatsächlich der Fall ist, ist das mMn beschiss am Spieler. Nur weil er alles entdecken will und dafür 100x über den Markt rennt bekommt er am ende weniger AP!
Wenn es nicht der fall ist, dann vergesst es.
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Beitragvon Ohrenbaer » Dienstag 2. Februar 2010, 13:45

Degro hat geschrieben:PS: er hat nur eine folterkammer, die man aber sehr häufig sehen kann und eine gehört in jede nomale burg die net von nem tsa-geweihten geleitet wird

Im Erdgeschoss gibt es aber auch noch einen Zellentrakt. Und in diesem war, wenn ich mich nicht irre, nebst Monsterspinne, mindestens eine Streckbank (=Folterinstrument). Und rostige Ketten und sowas. Warum nun im ersten Stock auch noch eine Extra-Folterkammer ist, ist mir etwas rätselhaft. Hat man die Leute erst in den ersten Stock geschleppt, dort gefoltert, dann wieder runtergeschleift, dort nochmal auf die Streckbank, dann in die Zelle? Das ist doch höchst unpraktisch!
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Beitragvon Ull77 » Donnerstag 4. Februar 2010, 22:45

Eher im Keller (heißt ja "Kammern unter Kargenfels") - aber du hast recht, sind tatsächlich 2 Folterkammern. War mir noch gar nicht aufgefallen...

Stört aber auch nicht wirklich.

Der tot des Zwergen jedoch schon ein bisschen...
Hätte dafür gern Hund und Herrchen niedergemacht, :twisted: aber man kann scheinbar nicht Alles haben. :evil:
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Beitragvon sindajin » Freitag 5. Februar 2010, 10:29

Immerhin kann man das Herrchen später noch erwischen.
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Beitragvon Nihlatak » Donnerstag 23. Dezember 2010, 11:22

Mein absolutes Lieblingsabenteuer bisher.
Kein anderes Abenteuer konnte mich bisher mit seiner Erzählweise und tollen Atmosphäre dermaßen in den Bann ziehen, wie dieses.

Schon zu Handyzeiten habe ich das Abenteuer geliebt, aber jetzt ist es noch besser als früher. Danke Chromatrix für dieses echt geniale Abenteuer. Einzig die Grafiken hätte man ruhig mal überarbeiten können, die sehen "leider" noch genauso aus, wie zu Handyzeiten.
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Beitragvon Mork » Sonntag 20. Februar 2011, 18:02

@sindajin: "Man kann das Herrchen noch später erwischen..." - wie meinst Du das? Muß man den Kampf gegen den Vermummten verlieren und dann trifft man woanders nochmal auf ihn?

Also, ansich ein ganz schönes Abenteuer.
Wenn man allerdings bedenkt, dass es eines von den teuren Abenteuern ist, so ist die Geschichte eher kurz ausgefallen und die APs doch ziemlich mickrig.
Dazumal es (trotz zahlreicher Spoiler) für mich absolut undurchsichtig ist, wie man auf die 621 APs kommen soll. Die zusätzlichen APs "für die Erlebnisse in Kargenfels" (was auch immer das bedeuten mag) sind bei mir immer max. um die 60...
Außerdem findet man keine besonderen Gegenstände, die man für immer mitnehmen könnte und es gibt auch leider keine Steigerungen der Basis-Eigenschaften.
Das alles zieht das Abenteuer gemessen am Preis leider doch ziemlich runter...
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Re: Bewertung: Drachenfeuer

Beitragvon Jahnu » Donnerstag 9. Februar 2017, 23:18

Ein schönes und sehr stimmungsvolles Abenteuer, dessen erste Hälfte mir noch deutlich mehr Spaß gemacht hat als die zweite, die mir zuviel Dungeon und einen abgehackt wirkenden Schluss nach etwas zu vielen Kämpfen bot. Die erste Hälfte hingegen war wirklich überragend und hat mich bestens unterhalten; das Abenteuer atmete da einfach pures DSA-Flair. Ich werde Kargenfels in guter Erinnerung behalten.

Insgesamt 4 Punkte von mir.
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