Bewertung: Sumpf des Verderbens

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Bewertung: Sumpf des Verderbens

Beitragvon Funkeldrache » Sonntag 10. Januar 2010, 21:17

Bild

Dieser Faden ist zur Bewertung und Diskussion des Abenteuers Sumpf des Verderbens von Frank Pfeifer, Hans-Jörg Knabel und Stefan Blanck vorgesehen. Da eine Bewertung allein vielleicht nicht so viel aussagt, kannst du hier auch allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder auch deine Bewertung ausführlicher begründen.

Aber:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer bereits gespielt hast - du kannst deine Bewertung nicht mehr ändern!

Wie hat dir das Abenteuer "Sumpf des Verderbens" gefallen?
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Beitragvon norbo » Sonntag 10. Januar 2010, 21:36

Hallo, hab 4 Points gegeben, finde das es eine sehr schöne, vorallem auch stimmungsvolle Adaption des alten DSa Klassikers ist.
Es hat zwar nicht viele Handlungsoptionen, aber so war das damals halt...
Dafür konnte ich mich sehr gut in die Handlung einfühlen, ein sehr stimmiges Bild also.
" Wie teuer kostet der Preis?"
aus: Regelbuch II, S. 86.
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Beitragvon sindajin » Montag 11. Januar 2010, 17:01

Im Prinzip kein schlechtes Abenteuer, allerdings lerne ich gerne auch eine neue Geschichte kennen, und diese kannte ich schon aus dem Printabenteuer. Ehrlich gesagt, habe ich die adaptierten Abenteuer vor allem gespielt, um noch ein paar Abenteuerpunkte zu sammeln, aber dafür sind sie dann doch vielleicht zu teuer. Deswegen fand ich die Idee von Nedime, Altes mit Neuem zu verbinden, sehr gut.
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Beitragvon Monta » Montag 11. Januar 2010, 19:24

Fand das Abenteuer eher durchschnittlich. Fing ganz gut an mit dem Turm und der spannenden Geschichte.

Mein Hauptkritikpunkt ist aber das fast alle Aktionen zum gleichen Ergebnis führen.



Edit : Rechtschreibteufel korrigiert ;)
Zuletzt geändert von Monta am Montag 11. Januar 2010, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
Zitat von Bilbo Beutlin :
Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich's gern möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient !
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Beitragvon principat » Montag 11. Januar 2010, 20:20

Muss mich da anschließen... Ich kann mich kaum wirklich an Einzelheiten des Abenteuers erinnern... das spricht eher für ein durchschnittliches Erleben...
Das herausfordernste an diesem Abenteuer war, herauszufinden wie man am besten in welcher Reihenfolge durch den Sumpf geht :)

Ein gutes, aber am Ende doch nur durchschnittliches Abenteuer...
Wer gut würfelt, braucht kein Glück!
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Beitragvon Degro » Montag 11. Januar 2010, 20:52

Eine gelungene Adaption, des alten Klassikers. Komische Sachen wie die Geld spuckende Eiche, genauso wie die Nutzbarkeit des übertrieben Artefaktes wurde gestrichen und den Sumpf in eine nette egsamt Handlung eingefügt. Einzig die nicht verwertbarkeit von einem Gegenstand trübten die freude beim erlben
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Beitragvon Ohrenbaer » Mittwoch 3. Februar 2010, 00:22

Dem Abenteuer stehe ich ratlos gegenüber. Ich habe das blöde Gefühl, irgendetwas übersehen zu haben (darauf deutet auch mein niedriger AP Stand hin: ca 240...). Vor welchem Lindwurm musste ich mich denn verneigen? Wieso hat das, was am Ende zur Rettung führt, am Ende zur Rettung geführt?
Was ist mit dem Streitkolben und dem Buch? Spielen die eine Rolle? Falls nein finde ich das fast schon wieder gut. In einem gelungenen Abenteuer wäre das eine großartige Idee gewesen. So trägt es nur zu der Unfertigkeit des Ganzen bei.

Was mich zudem gestört hat, ist das Gefühl, dass es hier nicht sehr aventurisch zuging: Z.B. kann man in dem Dorf die alte Kirche untersuchen. Bei der Neubearbeitung des Abenteuers hätte man hier auf jeden Fall erwähnen müssen, was für eine Kirche das ist, also welcher Gottheit sie gewidmet ist.
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Beitragvon Ull77 » Donnerstag 4. Februar 2010, 22:51

Folge nach dem "Dorf" mal nicht dem Magier und seiner Zombieeskorte, sondern geh mal der Stimme nach. (zum "See" - und immer schön am Ufer entlang. Und sei höflich...)
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Beitragvon Lothgrimm » Freitag 5. Februar 2010, 02:20

von allen Abenteuern, die ich bisher hier gespielt habe, fand ich dieses irgendwie am eintönigsten. Vlt rührt das daher, dass der Hauptstrang des Abenteuers notgedrungen nur an einem Ort, dem Sumpf selbst, stattfindet und daher zu geradlinig wirkt *im Gegensatz dazu mal das Abenteuer rund um die Zyklopeninseln einwerf*. Die Stadt und den Turm lass ich hier mal dreist unter den Tisch fallen, da meines Erachtens das eine nur eine Einkaufsgelegenheit, das andere eine kleine Aufwärmrunde darstellt ;). Das Ende der Geschichte bleibt dabei gleich, egal, welchen Weg man wählt *Bestehen oder Sterben*. Ist zwar nur meine Meinung, aber mir fehlt hier schlicht und ergreifend so ein Bissken die Abwechslung in der Geschichte ;)
Ausserdem hab ich den Eindruck, dass das Abenteuer kein gutes AP-Vergabe-Proben Verhältnis hat. Ich habe bis jetzt noch in keinem Abenteuer eine so relativ große "Punktedurststrecke" wahrgenommen wie hier. Ich nenne hier als Beispiel mal das Kapitel rund um das Dorf. Wer jetzt sagt, dass Abenteuerpunkte nicht alles sind, hat sicherlich recht. Trotzdem gewinne ich immer wieder diesen Eindruck, wenn ich dieses Abenteuer durchgespielt habe.
*schulterzuck* wie gesagt, just my 2 Kreuzer ;)
Diese Kritikpunkte sollen aber das Abenteuer nicht allzusehr schmälern. Es ist durchaus spielbar und hat meines Erachtens eine solide Geschichte. Demnach werde ich auch zukünftig meine Helden durch den Sumpf hetzen und mit meinem Meinungsverstärker einen netten Plausch mit den Bewohnern halten :twisted:

Angrosch stehe euch bei!


@Ohrenbaer: Buch und Streitkolben spielen eine kleine, wenn auch feine, Rolle. Du kannst Dich damit gegenüber anderen am Ende der Story für etwas ausgeben, was Du nicht bist ;)
Und den großen Wurm gibt es wirklich. Folge doch einfach mal dem Schilf, nachdem Du Dich mit dem "kleinen" Wurm auseinandergesetzt hast
:P
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Beitragvon Kara Healy » Freitag 5. März 2010, 11:59

Also mir hat das Abenteuer gut gefallen, auf jeden Fall eines der besseren. Die Story ist zwar nicht soo spannend, aber dafür sehr schön erzählt. Man hat nicht das Gefühl, man hetzt von einem Ort zum anderen, sondern erlebt eine schöne Geschichte. Mir hat es Spaß gemacht :)
outpost7.de
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Beitragvon Lana-Thar » Freitag 12. März 2010, 09:52

Der "Sumpf des Verderbens" konnte mich nicht recht in seinen Bann ziehen.

Als gut gelungen empfand ich größtenteils die Atmosphäre des Abenteuers und auch die Erzählweise in einigen Passagen. Auch die Belohnung am Ende in Form von permanenter LE durch den "Jungbrunnen" ist wirklich stimmig.

Leider gab es aber auch zahlreiche Dinge, die mir nicht so gefallen haben.

Der Magierturm als Einsteig war eine schöne Idee, aber warum muss ich da eine Sequenz von 3 oder 4 gleichen Proben einbauen und als Bonus (wenn ich sie denn mal geschafft habe, eine davon geht auch mit ordentlichen Werten sehr oft schief) die +6 Probe? Natürlich muss nicht immer für jeden Held alles in einem Abenteuer schaffbar sein, aber ich bin davon überzeugt, dass

a.) viele Erforscher gerne alles im Abenteuer sehen
b.) die AP-Maximierer eh alle relevanten Proben schaffen müssen und
c.) die aller meisten ganz normalen Spieler einfach wissen möchten, was auf dem verdammten Dachboden ist...

Ist man einer dieser drei Typen, kann das m.E. hier (und auch an einigen anderen Stellen des Abenteuers) zu ganz erheblichen Ladeorgien führen oder aber dazu, dass man sich ärgert, einige Teile nicht zu sehen.

Für nicht-kämpfende Klassen sind einige Kämpfe nicht ohne, aber es gibt Umgehungsmöglichkeiten.

Vielleicht täusche ich mich, aber ich hatte das Gefühl, es gab einige Proben (z.B. Orientierung im Sumpf, Schleichen am See) deren Misslingen überhaupt keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Abenteuers hatten oder schwerere spätere Proben nach sich zogen.

Die Text-Sequenz an der Weggabelung, wenn man zur Banditen-Hütte geht, klingt nach dem bereits erfolgten "Ableben" der Räuber genauso, als wenn ich sie dorthin verfolge. Vielleicht habe ich zu ungenau gelesen, aber das empfand ich als ziemlich unpassend.

Am Ende ging es mir genauso wie der Ohrenbärin: Der nette Wurm hat mir zwar genau erklärt, wie ichs machen muss - aber warum führt das zur Rettung, was zur Rettung führt?

Insgesamt, trotz schöner und umfänglicher Textpassagen, war das Abenteuer doch recht kurz.

Und mein größter Kritikpunkt: Das Überspeichern von Spielständen (Sumpf, Dorf). Hat man einen Abschnitt davor gut gemeistert (vielleicht mit viel Mühe durch Proben/Kampf) und probiert dann im nächsten Abschnitt gemütlich die Möglichkeiten aus und es klappt nicht oder nicht wie gewünscht, wird auf einmal übergespeichert. Wtf? Und falls ich den Abschnitt nochmal (aber unter den gleichen mühsam erarbeiteten Voraussetzungen) beginnen möchte, geht das nicht mehr. Was soll das?

Das alles zusammen reicht für mich persönlich nur zu glatten 2 Sternen.
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Beitragvon Nihlatak » Donnerstag 23. Dezember 2010, 11:00

Fand das Abenteuer eigentlich sehr unterhaltsam, vor allem die Erweiterung am Anfang passt gut in das Szenario (gegenüber dem Handyabenteuer). Da ich persönlich eh auf das Svelltal fixiert bin, ist das Szenario an sich natürlich sowieso das Beste wo gibt. Erinnert mich immer an die vielen hundert schönen Stunden, die ich damals in Sternenschweif verbracht habe :)

Insgesamt etwas kurz, und die AP Ausbeute eher bescheiden, ansonsten sehr schönes Abenteuer.
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Re: Bewertung: Sumpf des Verderbens

Beitragvon Jahnu » Samstag 5. Oktober 2013, 23:45

Das Abenteuer ist eher durchschnittlich, sehr linear und, auch wenn es ein "Klassiker" ist, aus heutiger Sicht aventurisch nicht stimmig. Kann man spielen, muss man nicht - 2 Punkte.
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