Bewertung: Geheimnis der Zyklopen

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Bewertung: Geheimnis der Zyklopen

Beitragvon Funkeldrache » Samstag 9. Januar 2010, 12:01

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Dieser Faden ist zur Bewertung und Diskussion des Abenteuers Geheimnis der Zyklopen von Werner Fuchs vorgesehen. Da eine Bewertung allein vielleicht nicht so viel aussagt, kannst du hier auch allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder auch deine Bewertung ausführlicher begründen.

Aber:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer bereits gespielt hast - du kannst deine Bewertung nicht mehr ändern!

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Beitragvon sindajin » Montag 11. Januar 2010, 16:28

Die Geschichte des Abenteuers mit dem Sammeln der Amulette finde ich sehr schön. Gut war, dass es eine gewisse Handlungsfreiheit gab, man also manchmal verschiedenen Wege gehen konnte. Sehr schön auch, dass die Karte der Zyklopeninseln immer mit abgebildet war, so dass man immer gut den Überblick behielt, wo man war. Negativ fand ich eigentlich nur, dass ich die Geschichte schon aus dem Print-Soloabenteuer kannte.
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Beitragvon Monta » Montag 11. Januar 2010, 19:47

Ein gutes Abenteuer mit hohen Wiederspielbarkeitswert und wohl eins der wenigen wo man im Auftrag der Praoiskirche unterwegs ist.

In diesem Abenteuer sollte der Held schwimmen können ;)
Zitat von Bilbo Beutlin :
Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich's gern möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient !
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Beitragvon Degro » Montag 11. Januar 2010, 20:42

ein sehr gutes abenteuer dank der vielen abzweigungs möglichkeiten, wenn auch nur am anfang verschiedene möglichkeiten hat das abenteuer wirklich erfolgreich abzuschließen.
ach und so schwer waren die schwimmenproben wohl auch nicht
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Beitragvon principat » Montag 11. Januar 2010, 20:59

Gefallen hat mir hier auch die Freiheit die man hat, sich die Stücke so zu suchen, dass man maximale AP bekommt :wink:
Ein schönes klassisches Abenteuer!
Wer gut würfelt, braucht kein Glück!
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Zyklopen

Beitragvon ilivas » Sonntag 24. Januar 2010, 20:32

top abenteuer, das bis zum Ende Spass machte, verschiedene Wege führen zum Ziel, einzig die Schwimmproben waren schwer aber man wurde ja auch gewarnt.
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Beitragvon Kara Healy » Donnerstag 4. März 2010, 11:34

Vom Design her fand ich das Abenteuer auch ganz gut, allerdings hat mir die Erzählweise nicht gut gefallen. Das ganze las sich etwas lieblos und unpersönlich, da fand ich Todespfad besser. Ich wünsche mir in den Abenteuern mehr schön geschriebene Geschichten, deshalb gibt es hier nur 3 * :)
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Beitragvon Lana-Thar » Montag 8. März 2010, 18:36

Das "Geheimnis der Zyklopen" empfand ich als richtig schönes Abenteuer alter Schule (was es in Printform ja auch ist).

Obwohl ich bereits das Print-Solo vor über 20 Jahren gespielt hatte (und sehr vieles nicht mehr wusste), fand ich die Geschichte erneut interessant und packend.

Die Idee mit den 12 Amuletten sowie des Mechanismusses, auch alle 12 zu finden, ist top. Auch der Einsteig mit den drei Möglichkeiten ist gut gelungen. Hier lädt vor allem das Fischerboot mit einigen Varianten zum Probieren ein.

Bei der Erzählweise kann man geteilter Meinung sein. Sie ist recht "straight", wie es damals halt so war :wink: Mir gefällts.

Die Schatzsuche kann lange dauern, aber auch lukrativ sein - wenn man die Beute denn auch nach "Hause" bekommt!

Für AP-Maximierer kann das Abenteuer teilweise frustrierend werden. Grade weil es noch zu den Einstiegsabenteuern gehört, ist es gar nicht so einfach, alle (nicht so sonderlich schwer zu findenden) AP`s auch zu bekommen. Leider regiert der Kampf - der Nachteil der alten "Klopper-Schinken".

Aufwand und (AP + Dukaten-Ertrag) stehen in einem guten Verhältnis - insgesamt daher gute 4 Punkte.
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Beitragvon Nihlatak » Donnerstag 23. Dezember 2010, 11:04

Alles in allem ein gutes Abenteuer, wenn ich mir auch gerade zum Schluß ein paar andere Optionen gewünscht hätte. Das Abenteuer richtet sich eher an Anfänger, auch wenn diese schon einigermaßen gut schwimmen können sollten. :roll:
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Beitragvon Bimbur » Samstag 7. Januar 2012, 21:58

Definitiv eines meiner Lieblingsabenteuer hier.

Störend finde ich nur die z.T. eindeutig irdischen Ausdrücke, die nicht nach Aventurien passen:

- ein "gregorianischer" Choral in einer Welt, in der es weder Gregor noch sonst einen Papst gab ("[EDIT]gurvanisch[/EDIT]" wäre das aventurische Pendent)

- man wird in Neetha "schanghait", obwohl Schanghai keinem Aventurier bekannt sein dürfte
Zuletzt geändert von Bimbur am Montag 9. Januar 2012, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon CM_Admin » Sonntag 8. Januar 2012, 17:48

Hallo Bimbor,

da hast du nicht ganz unrecht. :) Wobei anzumerken ist, dass es sich bei diesem Abenteuer um eines der ganz frühen Soloabenteuer handelt, bei denen die Urheber des Schwarzen Auges (hier Fuchs, aber an anderer Stelle auch Alpers und Kiesow) des Öfteren noch sehr irdische Bezüge eingemischt haben und es noch keinen strengen aventurischen Kanon gab. Insofern stellt sich natürlich gerade bei Klassik-Abenteuern für uns die Frage, wie viel wir verändern und umschreiben wollen oder müssen, wodurch dann aber auch der Charakter des Orginals leidet.
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Beitragvon Bimbur » Montag 9. Januar 2012, 16:27

Ja, aber in den klassischen Abenteuern wurde ich immerhin noch mit "Sie" angesprochen und nicht so plump kumpelhaft geduzt ;) :D

Eponyme sind ja meistens Grenzfälle. "Drakonische" Strafen, "Mäzene", "martialisches" Aussehen, "stoische" Gelassenheit etc. gehen einem in Aventurien schon leicht von der Zunge, obwohl sie sich auf Irdisches beziehen. Die beiden oben genannten fand ich nur überdurchschnittlich holprig.
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Beitragvon CM_Admin » Montag 9. Januar 2012, 19:05

Bimbur hat geschrieben:Ja, aber in den klassischen Abenteuern wurde ich immerhin noch mit "Sie" angesprochen und nicht so plump kumpelhaft geduzt ;) :D

Auch ein interessanter Punkt, den du da erwähnst. :lol: Tatsächlich hatten wir vor bald 10 Jahren die Diskussion genau darum geführt und uns für das "Du" entschieden, da wir in den Abenteuern eben gerade NICHT wie früher den Spieler bzw. die Spielerin ansprechen wollen, sondern den Helden bzw. die Heldin. Selbstverständlich könnten wir auch den Helden bzw. die Heldin mit "Sie" ansprechen, aber das passt - nach unserem Empfinden - wiederum so gar nicht nach Aventurien.
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Beitragvon Ull77 » Dienstag 10. Januar 2012, 15:21

Wohl gesprochen, werter Admin!

Oder wie wir hier im Süden zu sagen pflegen:

"Sogn ma Du zuanand, mia san jo unta uns!" :wink:

(Für alle Nichtbayern: "Lasst uns Du zueinander sagen, wir sind doch unter uns!")
Spezieller Gruß an Ayrina :lol:

Gruß Ull
Zuletzt geändert von Ull77 am Donnerstag 12. Januar 2012, 17:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Ayrina » Donnerstag 12. Januar 2012, 16:22

Eihorrschemaa, was babbelst du dann da nunnen fürn gaschdisches Geworschdel?
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Beitragvon EinarOrmsson » Freitag 5. Oktober 2012, 12:14

Ich hab das Geheimnis des Zyklopen damals vor rund 20 Jahren als Print gespielt und es wesentlich besser in Erinnerung gehabt ;) Für einen eigentlich epischen Plot (Wichtige Kette aller Zwölfgötter verschwunden) ist es doch eher wirr und erratisch. Eben noch eine Schmugglerhöhle ausgehoben, dann spontan Vulkanausbruch und sofort Kampf gehen einen Hetmann. Es ist sehr episodisch. Der Abschnitt im Tempel des Namenlosen ist ganz ok, wenn auch kurz. Insgesamt hätte man sich bei dem Abenteuer einen größeren Gefallen getan wenn man weniger Schauplätze, die aber dafür detailreicher, gestaltet hätte.
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Beitragvon CM_Admin » Montag 8. Oktober 2012, 08:14

So ändern sich die Zeiten und die Ansprüche. :wink: Damals wirkten ausgerechnet das "luftige", schnelle "Szenenhopping" recht frisch im Gegensatz zu mühevollem Dungeon-Crawling.
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Beitragvon EinarOrmsson » Dienstag 23. Oktober 2012, 13:04

Das ist auf jeden Fall richtig, vielleicht lag meine gute Erinnerung eben auch daran, dass das als Printheft so besser funktioniert hat, während im Online Abenteuer auch komplexere Vorgänge wesentlich bequemer erlebbar sind. Ich hab damals auch keinen Kampf für mich selbst ausgewürfelt, sondern gleich "gewonnen", da ich ansonsten ja ohnehin wieder "geladen" hätte und einfach nochmal eine Würfelorgie gestartet hätte.

Aber insgesamt ist das Abenteuer durchaus spannend, das kam in meinem ersten Post nicht so rüber :)
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Re: Bewertung: Geheimnis der Zyklopen

Beitragvon Jahnu » Montag 6. Februar 2017, 21:37

Nach längerer Zeit bin ich zurück und habe mich wieder dem "Geheimnis der Zyklopen" gewidmet, das ich nun zum zweiten oder dritten Mal gespielt habe. Wenn ich ehrlich bin, habe ich es diesmal vor allem gespielt, um meinem wackeren Recken noch ein paar Abenteuerpunkte zukommen zu lassen, bevor ich mich an höherstufige Abenteuer wage, denn das Abenteuer hatte ich nicht in allerbester Erinnerung.

Es handelt sich um einen "Klassiker" aus der Frühzeit, was in diesem Fall bedeutet, dass die gedruckte Originalversion von 1985 (!) stammt. Leider merkt man das dem Abenteuer auch an, denn die an sich Potential bietende Geschichte wird sehr sprunghaft erzählt und ist jederzeit nett, lässt aber nicht ganz so viel Flair aufkommen. Ein Beispiel: die schlimmsten Gegner des Abenteuers sind allesamt daran zu erkennen, dass sie Glatzen und schwarze Bärte haben, was ein sehr sinnvolles Erkennungszeichen für einen geheimen Kult ist. Nichtsdestotrotz hatte ich aber auch meinen Spaß.

Kurzum: kann man spielen! Muss man nicht. 2 Punkte von mir.

Ich bin gespannt, in welche noch ungespielten Abenteuer es meinen Helden als nächstes verschlagen wird...
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