Bewertung: Verschwörung in Ferdok

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Wie hat dir das Abenteuer "Verschwörung in Ferdok" gefallen?

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Abstimmungen insgesamt : 54

Bewertung: Verschwörung in Ferdok

Beitragvon Funkeldrache » Dienstag 5. Januar 2010, 21:56

Bild

Dieser Faden ist zur Bewertung und Diskussion des Abenteuers Verschwörung in Ferdok von Stefan Blanck vorgesehen. Da eine Bewertung allein vielleicht nicht so viel aussagt, kannst du hier auch allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder auch deine Bewertung ausführlicher begründen.

Aber:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer bereits gespielt hast - du kannst deine Bewertung nicht mehr ändern!

Wie hat dir das Abenteuer "Verschwörung in Ferdok" gefallen?
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Beitragvon Funkeldrache » Donnerstag 7. Januar 2010, 19:11

HIER findet sich eine Übersicht über die Bewertungen.
Zuletzt geändert von Funkeldrache am Samstag 9. Januar 2010, 12:58, insgesamt 6-mal geändert.
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Beitragvon Degro » Donnerstag 7. Januar 2010, 22:40

los gelöst von drakensang und todespfad ist es nicht besonders zu betrachten und auch im vergleich zu vielen anderen solis net besonders
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Beitragvon Funkeldrache » Samstag 9. Januar 2010, 00:06

Kann man so sehen, allerdings empfinde ich das geheime Nachhalten des eigenen Verhalten ggü. dem "Auftraggeber" als so innovatives Feature, dass ich einen Extra-Punkt vergeben habe.
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Beitragvon sindajin » Montag 11. Januar 2010, 16:23

Positiv finde ich besonders die Verknüpfung mit Drakensang. Das offene Ende kann vielleicht als ein wenig unbefriedigend empfunden werden, war aber nicht so schlimm, da es dann relativ zügig mit Todespfad weiterging.

Die nicht so offensichtliche Reaktion des NSC auf das eigene Verhalten fand ich auch gut, allerdings fehlten mir manchmal Handlungsoptionen, z.B. gar keinen Brandanschlag zu begehen.
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Beitragvon Degro » Montag 11. Januar 2010, 16:29

du meinst woll zu sagen das man keinen anschlag macht, denn man kann ihn einfach verschlafen
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Beitragvon sindajin » Montag 11. Januar 2010, 16:46

Degro hat geschrieben:du meinst woll zu sagen das man keinen anschlag macht, denn man kann ihn einfach verschlafen


Ich kann mich nicht mehr in allen Einzelheiten an das Abenteuer erinnern, aber ich meine das Verschlafen würde sich extrem negativ auswirken. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass ich dort gerne irgendwie schlauer vorgegangen wäre, z.B. den Anschlag nur vorgetäuscht oder sofort gepetzt hätte.
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Brandanschlag in Ferdok

Beitragvon CM_Admin » Montag 11. Januar 2010, 16:57

Es war selbstverständlich meine ganz bewusste Absicht, den Helden - und insbesondere einige Archetypen mit Spielern und ausgeprägtem Sinn für passendes Rollenspiel - durch diesen Auftrag mit einem moralischen Dilemma zu konfrontieren. Besondere Mühe - und charmanten Witz - habe ich deshalb versucht in die Szene zu legen, in der man einfach offen auf die beiden Gardisten zugeht. :wink: Wer diese Lösung nicht gewählt hat, sollte das unbedingt mal machen. Sonst werde ich noch ganz melancholisch. :cry: ( :lol: )

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Beitragvon Monta » Montag 11. Januar 2010, 19:28

Hehe, ja die Szene mit den beiden Wachen am Lagerhaus hat mir auch sehr gut gefallen.
Das Gute beim Abenteuer ist das sich viele Aktionen des Spielers im Hintergrund auswirken und man es nachher dennoch irgendwie merkt.

Ist ein optimales Einstiegsabenteuer, gerade um auf den Geschmack zu kommen ;)
Zitat von Bilbo Beutlin :
Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich's gern möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient !
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Beitragvon principat » Montag 11. Januar 2010, 20:24

Gutes Einstiegsabenteuer! Natürlich macht es viel mehr Spass, wenn man auch schon Drakensang kennst und man weiß wer die vielen Personen eigentlich sind! :lol:
Kurz, da aber als Einstiegsabenteuer gedacht ist das OK so...
Wer gut würfelt, braucht kein Glück!
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Beitragvon Kara Healy » Donnerstag 4. März 2010, 11:24

Also für den Anfang in Ordnung, allerdings recht kurz und nicht sehr Spannungsgeladen. Aber für umsonst befriedigend :)
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Beitragvon Nihlatak » Donnerstag 23. Dezember 2010, 11:18

Schönes Abenteuer, mit einem guten Rätselfaktor, wenn da nicht die versteckten Glückswürfe im Hintergrund ausgewürfelt würden.

Die vermiesen einem regelmässig das Spielerlebnis. Abgesehen davon ist das Abenteuer relativ kurz.

Grafisch ist das Abenteuer sehr stimmungsvoll eingefangen, wie ich finde.
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Beitragvon Hjalgar » Freitag 25. März 2011, 15:39

Ich habe nach Bespielen des Abenteuers soeben abgestimmt und möchte meine Bewertung "geht grad so" mit ein paar Sätzen erklären.

Positiv fiel mir die Textgestaltung der Abschnitte in den ersten Kapiteln auf. Hier wurde Stimmung erzeugt und subtil Spannung aufgebaut. Hingegen gefielen mir die Dialoge weniger; sie wirkten auf mich recht flach und zuweilen auch etwas gezwungen (z. Bsp. der kurze Einwurf eines Ferdoker Bürgers zum Wirt des Flinken Frettchens).

Im Rückblick betrachtet, wäre auch die Entscheidungssituation vor den Wachen beim Lagerhaus als echter Pluspunkt zu werten, da sich an dieser Stelle das stillschweigende Mißtrauen des Spielers endlich entladen kann.

Nur: Es geht ein einziger Handlungsfaden durch dieses kleine Nadelöhr zum weiteren Handlungsgeflecht, was ich als gravierend negativ empfinde. Bei einem guten Solo-Abenteuer sind Handlungsalternativen und Umwege eminent wichtig, besonders wenn es um spielentscheidende Etappen handelt. Insofern nach meiner Ansicht ein leider nur wenig ausgereiftes Abenteuer.
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Beitragvon Critters1000 » Donnerstag 21. April 2011, 06:31

Also ich habe Sehr gut gegeben :!:

Mir hat es gut gefallen aber da es auch noch umsonst war habe ich einen
extrapunkt vergeben weshalb es von "gut" zu "sehr gut" wurde :!: :!: :D

Da ich aber noch Anfänger bin ist meine Meinung noch nicht so ausagekräftig :(
mfg
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P.S. Gefundene Fehler dürfen behalten werden!!
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Beitragvon CM_Admin » Sonntag 24. April 2011, 10:08

Vielen Dank für deine Kritik. Halte dich nicht zurück mit dem Spielen von und Kritik zu anderen Abenteuern. Es gibt noch Vieles zu entdecken. :wink:
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Beitragvon guitarjohnny » Donnerstag 26. Mai 2011, 01:28

ich fand das abenteuer besonders gut zugeschnitten für alle, die ihren char als taugenichts, hallodri, streuner oder söldner spielen. die passagen, in denen man sich vor pagol rausreden bzw. rechtfertigen musste, haben mir am besten gefallen (speziell die stelle am boot, in dem einem der tumbe handlanger am ende der ausrederei in den rücken fällt, haha :-))
auch die stelle mit der moralischen zwickmühle fand ich sehr lustig, da man sogar die penner auf der straße, die einen vorher abziehen wollten, um ihre meinung bzgl. brandstiftung fragen konnte!

insgesamt fühlte sich das abenteuer ziemlich oldschool an, das finde ich super! bestens auch für einsteiger zu empfehlen. ne 1 von mir!
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Beitragvon CM_Admin » Montag 30. Mai 2011, 12:28

Vielen Dank für deine Kritik. Als Autor dieses Abenteuers freue ich mich auch sehr über Feedback zu bestimmten Passagen. Dadurch erfährt man viel und kann beim zukünftigen Dinge verstärken oder auch unterlassen.

Das hat auch nichts mit Lobhudelei zu tun, denn an anderer Stelle stand ja z. B. die AP-Vergabe unter Optimierungsgesichtspunkten (AP-Maximum) in der Kritik. Damit setze ich mich selbstverständlich genauso auseinander.

Ergo: Alle Autoren wünschen sich sehr gerne detailreiche Kritik. Spart damit auch nicht bei anderen Abenteuern. :wink:

Euer Stefan Blanck
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Penner auf der Straße

Beitragvon Mork » Sonntag 3. Juli 2011, 20:28

@guitarjohnny:
auch die stelle mit der moralischen zwickmühle fand ich sehr lustig, da man sogar die penner auf der straße, die einen vorher abziehen wollten, um ihre meinung bzgl. brandstiftung fragen konnte!


Welche Penner meinst Du? Die 3 aus Fuhrmannsheim kann ich in dieser Situation nicht befragen, auch wenn ich vorher nicht gegen sie gekämpft habe...
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Beitragvon EinarOrmsson » Freitag 5. Oktober 2012, 12:23

Insgesamt schönes Abenteuer, allerdings hat mich der Cliffhanger mehr frustriert als dass er mich zum weiterspielen animiert hätte. Ich hab dann erst mal andere Abenteuer gespielt bevor ich irgendwann Todespfad gekauft habe. Klar sind Soloabenteuer immer ein bisschen schienenmäßig, aber ich mag eigentlich schon spüren, dass ich das Abenteuer "gelöst" habe. Ein Ende wie bei Saat des Zorns ist erträglicher :) "Geschafft, aber mit Twist der mich zum Wiederkommen bringt".
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Beitragvon Seulaslintan » Samstag 19. Januar 2013, 01:45

Mitnichten handelt es sich bei "Verschwörung um Ferdok" meiner eigenen Erfahrung nach um ein Soloabenteuer, welches man als ein geeignetes "Einstiegsabenteuer" bezeichnen sollte - wie bei einigen obigen Rezensionen geschehen. Zwar wird bei den verschiedenen Ermittlungsphasen, die der Held für das Kontor Neisbek zu durchlaufen hat, hier und dort durchaus ein Spannungsmoment aufgebaut. Doch die Eingleisigkeit bei den Handlungsoptionen, die spätestens gegen Ende dieses Abenteuers geradezu auswegslos zur Verhaftung, zur Niederwerfung oder zur konspirativen Ermordung des Spielcharakters führt, drückt die Spiellaune auch nach mehreren Anläufen bis zum Nullpunkt herunter. Dagegen sollte ein für den Einsteiger konzipiertes Soloabenteuer doch vielmehr vermitteln, dass der Reiz dieses Genres gerade darin besteht, neben verpatzten Eigenschaftsproben alternative Wege beschreiten zu können. Im Vergleich zu anderen früheren DSA-Solo-Einsteigerabenteuern - man denke nur an das mit Liebe zum Detail geschriebene Solo "Zauberwald" von Michelle Melchers - wirkt "Verschwörung in Ferdok" eher wie ein in Eile gebackener Appetithappen für potentielle Kunden.
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Re: Bewertung: Verschwörung in Ferdok

Beitragvon Croacker » Dienstag 30. April 2013, 08:01

Wie manche Vorredner bereits beschrieben haben, ist die große Schwäche dieses Abenteuers die, dass nur zum Schein eine lebendige Umwelt geschaffen wird. Unterhaltungen mit anderen Charakteren haben - so weit ich es beurteilen kann - kaum Auswirkungen und auch wenn man glaubt, 5 verschiedene Optionen zu haben, so wird man doch in eine Richtung gedrängt, ganz gleich, was man tut. Man kommt sich ein wenig vor wie in den "Schlauchlevel" von manchen PC-Spielen in denen man zwar weite LAndschaften erblickt, aber schon der Zaun am Straßenrand das Ende des Spielbereiches darstellt. Das zerstört auch einen großen Teil der Atmosphäre.

Die anderen Charakter sind ebenfalls schwach und das obwohl einige grundlegend interessante darunter sind, mit denen mehr Interaktion eine wahre Freude hätte sein können.

Der eine Grund, warum ich nicht nur 1 Punkt vergebe ist der, dass Momente, wie die "Überprüfung des Lagerhauses" dann doch noch ein wenig Atmosphäre bringen und kurz vergessen lassen, dass am Ende sowieso nur ein Pfad die Handlung voran treiben wird. Der zweite ist, dass in diesem Abenteuer auch kampfschwache Charaktere eine gute Chance haben, bzw. eine genauso schlechte, wie kampfstarke, da die meisten Kämpfe unfair für Level 1 Helden sind.

Insgesamt ein sehr schwaches Abenteuer.
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Re: Bewertung: Verschwörung in Ferdok

Beitragvon Jahnu » Donnerstag 3. Oktober 2013, 23:51

Als "Teaser" zum Kennenlernen der Browserspiele eignet sich das Abenteuer gut. Allerdings ist es recht kurz, erlaubt in der schönen Stadt Ferdok keine nennenswerte Handlungsfreiheit und für eher ehrenhafte Archetypen ist das Söldner-/Banditenleben auch nicht so recht passend. 2 Punkte (+ einen weiteren, wenn man es im Zusammenhang mit Drakensang spielt, dessen Prolog es ja darstellt).
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