Der gezielte Stich...

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Andre
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Der gezielte Stich...

Beitrag von Andre » Dienstag 21. Juni 2011, 11:05

Hallo,

nachdem ja die ganze Zeit über die achso allmächtigen Gegenhalter gewettert wurde und daraufhin das Gegenhalten zuerst halsbrecherisch wurde und später auch noch weiter demontiert wurde (weitere Wirksamkeit von gezielten Stichen...) wollte ich mal eine Kritik an besagtem "Gezielten Stich" loswerden.

Nach mehreren Kämpfen komme ich zur Überzeugung, dass es eigentlich Selbstmord ist, gegen einen Gegner mit einer Waffe anzutreten, die dazu in der Lage ist, noch schlimmer wenn er damit auch noch umwandeln kann.
Das Manöver bringt enorme Vorteile OHNE dass es den Anwender tatsächlich einer Gefahr aussetzt, selbst bei Nichtgelingen passiert kaum etwas.
Man kassiert regelmäßig 2 Wunden bei Krits gerne auch mal 4 oder 5 Pro Treffer.

In den beiden letzten Kämpfen gegen "Sticheler" bin ich ohne die Spur einer Chance mit jeweils 9 Wunden "abgestochen" wurden.

Wie wäre es auch dieses aus meiner Sicht übermächtige Manöver zumindest mit etwas mehr Gefahr im Falle des Misslingens zu versehen, als nur der läppische -4 Abzug auf die nächste Aktion?


Viele Grüße
Andre aka Fiona

Tiyadan
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Beitrag von Tiyadan » Dienstag 21. Juni 2011, 11:10

Der Abzug ist dann doch -(4 + gegnerischer RS/2), oder irre ich mich da?

Baki
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Beitrag von Baki » Dienstag 21. Juni 2011, 12:52

Ne, dachte ich auch. Der Abzug ist nur 4. Bei Klingentänzer 2.

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moondragor
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Beitrag von moondragor » Dienstag 21. Juni 2011, 15:12

Finde den Malus von 4 bzw 4+RS/2 und bei Nichtgelingen +4 auf die nächste AT/PA ausreichend. Der Gegenhalter hatte überhaupt keine Mali außer den -4 in der Runde.

Wer umwandelt nimmt eine unparierte AT in Kauf und hat 4+RS/2+4 Malus nochmal drauf..

Noch mehr Mali macht die SoFe nicht gerade sinnvoll..wenn wir anfangen jede SoFe einzuschränken weil wir schlechte Erfahrungen damit machen ist das denke ich kein guter Weg.

Baki
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Beitrag von Baki » Dienstag 21. Juni 2011, 15:41

moondragor hat geschrieben: Noch mehr Mali macht die SoFe nicht gerade sinnvoll..wenn wir anfangen jede SoFe einzuschränken weil wir schlechte Erfahrungen damit machen ist das denke ich kein guter Weg.
Da stimme ich zu. Und das Rumbasteln an Gegenhalten war es von vornherein nicht.

Würde man das führtführen, müsste man sagen: Eine Ochsenherde verschafft dem Helden nicht gewollte Vorteile. Wir müssen sie in der und der Form abschwächen.

Besser versuchen durch Gegenstände aus Abenteuern das Balancing zu verbessern.

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Trojus Travian
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Re: Der gezielte Stich...

Beitrag von Trojus Travian » Dienstag 21. Juni 2011, 20:13

Andre hat geschrieben:
In den beiden letzten Kämpfen gegen "Sticheler" bin ich ohne die Spur einer Chance mit jeweils 9 Wunden "abgestochen" wurden.
Das liegt aber weniger am Stich, als an der hier vorherrschenden unsportlichkeit. Wenn der sich der Gegner schon quasi im eigenen Blut am Boden wälzt, genießen es scheinbar einige ihm noch 2 Wunden reinzudrücken , und noch 2, und noch 2.......

Biundralar
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Beitrag von Biundralar » Mittwoch 22. Juni 2011, 08:07

Das liegt aber weniger am Stich, als an der hier vorherrschenden unsportlichkeit. Wenn der sich der Gegner schon quasi im eigenen Blut am Boden wälzt, genießen es scheinbar einige ihm noch 2 Wunden reinzudrücken , und noch 2, und noch 2.......
Das ist etwas zu hart formuliert...

Teilweise ist der Gezielte Stich die einzige Chance den Gegner ernsthaft zu verletzen.
RS 8+ sind Dank der Glyphen fast schon Normalität. Erschwerend kommt hinzu, das die Waffen, mit denen man den GS durchführen kann, sich nicht gerade durch extrem hohe TP hervor tun.
Helden, die mit dem GS arbeiten, müssen den Kampf schnell entscheiden. Ansonsten liegen sie bald selbst in ihrem eigenen Blut, denn der Kritische Treffer (... oder wie manche Spieler bereits sagen: ein "Norbo" ;-) ) kommt eher als man denkt und ist hier keine Seltenheit

lg

Biundralar
Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und werden nicht berichtigt ;-)

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norbo
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Beitrag von norbo » Samstag 25. Juni 2011, 10:26

...und wenn ich jetzt schon "persönlich" genannt werde, möchte ich auch noch meine kurze Meinung dazu sagen :)
Meine Helden decken fast die ganze Bandbreite an Kampfstilen ab, u.a. auch GS und Ochsenherde. Daher hab ich doch inzwischen einige Expertisen.

Mein Ochsenherdenheld (Schlomo, falls den jmd kennt) schlägt sich deutlich besser als Buygrushia meine Stichlerin.
Dies kann aber auch daran liegen, das Schlomo viel älter ist, ich mir mehr Mühe gegeben habe und er einfach ein vielfaches mehr an Duellen hat.
Vielleicht wäre eine Buygrushia die ich von anfang an mit Fleiß und Phexsternchen gefüttert hätte heute in den Top3 der Duellanten?

Meinen GS versuche ich so oft es geht ( und sinnvoll ist), einzusetzen. Und obwohl ich eine Attacke von 30+ und Ini max von 35 hab, werde ich oft genug ausgekontert.
In der Kampfbilanz ausgedrückt heisst das: "Mal erlegst Du den Bären, mal wirst Du vom Bären erlegt", also alles im statistischen Lot.

Unterm Strich zeigt meine Erfahrung das der GS keine Überlegene Kampftaktik ist, sondern eine raffinierte und auch notwendige SoFe.

Anders gesagt, ohne GS, oder auch mit höheren Aufschlägen, oder Abzügen könnte ich meine Buygrushia in die Tonne kloppen, da sie gegen Barbarenäxte, O-Herden, Zweihänder, dicke Rüstungen, etc kein Land mehr sehen würde und damit die Kampflandschaft etwas öder werder würde...
" Wie teuer kostet der Preis?"
aus: Regelbuch II, S. 86.

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Ull77
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Beitrag von Ull77 » Samstag 25. Juni 2011, 21:46

... und gegen ne aufgemotzte Gestechrüstung hat man ohne GS ohnehin fast keine Chance!

Ull

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