Rüstungen reparieren

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Rüstungen reparieren

Beitragvon Andre » Freitag 17. Juli 2009, 09:21

Hallo zusammen,

ich weiß nicht wie es Euch geht, aber die Kosten für die Reparatur von Rüstungen gehen selbst ohne Zweikämpfe (also nur in Abenteuern) recht überproportional ins Geld. Zumindest gilt das dann, wenn man eine etwas hochwertigere Rüstung trägt.

Mal ein Beispiel aus meinem laufenden Abenteuer. Die Besorgung des Schleiers hat meinen schönen vorher gerade wieder reparierten Holzharnisch so beschädigt, dass die Reparatur über 38 Dukaten gekostet hat! An Waffen der Gegner war gerade ein (!) einziger Kriegshammer mitzunehmen (10 Dukaten).
Ich weiß Chromatrix muss ja schließlich irgendwie Geld verdienen :wink: , ich finde die Diskrepanz allerdings ein wenig zu heftig.

Was meint Ihr dazu?
Andre
 
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Beitragvon Fremder_Mitmensch » Freitag 17. Juli 2009, 14:49

Hab meinen Hartholzharnisch genau deswegen verkauft. Vor der Abnutzungs-Ergänzung war das die geilste Rüstung, aber nu... Nu ja, schöne Zeiten warens mit dem HHH.
Denke auch dass die Reparaturkosten da ziemlich übertrieben sind. Allein die Anschaffungskosten für das gute Ding sind ja horrend, und dann muss man quasi auch noch fürs Benzin aufkommen...
Auch so ein theoretisch gutes Ding das in der Praxis leider im Preis/Leistungs-Verhältnis gnadenlos gegen die Wand fährt.
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Beitragvon christiansteinke » Freitag 17. Juli 2009, 15:43

Ja, Rüstungsreparaturen sind teuer

Das hat allerdings auch den (meines Erachtens guten) Effekt, dass nicht jeder mit sehr hohem Rüstungsschutz rumläuft und dieser ihn ziemlich unverletzlich macht

Ich bleib bei meiner "Krötenhaut" . Selbst ein "Ringelpanzer" hat sich in der Reparatur schon als teuer rausgestellt.
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Beitragvon Raffti » Freitag 17. Juli 2009, 21:25

Hartholzharnisch sowie Mammutonpanzer sind ganz außergewöhnliche Rüstungen, die man auch nur einsetzen sollte wenns wirklich um die Wurst geht. Es sind praktisch kleine Schätze.
Für Zweikämpfe ist eine Krötenhaut viel besser geeignet, für Abenteuer sind die teuren Rüstungen nicht notwendig - schaut sie euch doch mal an, sie sind gut aber nicht entscheidend.
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Beitragvon Fremder_Mitmensch » Freitag 17. Juli 2009, 22:59

Nu, kleiner Schatz hin oder her, wenns quatsch ist ihn zu benutzen is schnell ratz mit dem schatz. Dann braucht man diese besonderen Rüstungen auch nicht mehr im Spiel zu haben.
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Beitragvon Camrel » Samstag 18. Juli 2009, 11:40

Das ganze System mit der Rüstungsabnutzung ist im Grunde sowieso unlogisch aufgebaut.

Es kann doch eigentlich nicht sein, dass sich eine Plattenrüstung oder ein von Rüstungsmeistern gefertigter Mammutron-Panzer genau so schnell abnutzen wie ein gewöhnlicher Lederharnisch den man in jedem Kaff kaufen kann.

Mann müsste also eigentlich nur den Strukturwert der Rüstungen am verwendeten Material und der Verarbeitungsqualität anpassen. So kann man sich die teure aber nun auch seltenere Reparatur von hochwertigen Rüstungen eher leisten und es ist auchlogischer, schliesslich ist es zum Beispiel auch wesentlich einfach ein Loch in eine Krötenhaut zu machen als in ein Kettenhemd.
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Beitragvon CM_Admin » Samstag 18. Juli 2009, 14:53

Wir sind dabei, uns hierzu etwas zu überlegen, das zu einer günstigeren Situation führt, als die jetzige, die in mehrfacher Hinsicht nicht recht befriedigt. Ende Juli werden wir eine Änderung einführen, die Reparturen von Rüstungen mit hohem Grundpreis in ein günstigeres Verhältnis rückt. Außerdem arbeiten wir daran den Reparaturbedarf etwas herabzusetzen.
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Beitragvon Legolas-RE » Freitag 24. Juli 2009, 08:48

Hallo,

finde ich gut und richtig, dass ihr etwas ändern wollt.

Da ich für meine nicht gearde wenige Helden in gute Rüstungen investiere.
Ich halte es auch nur für realistisch, dass wenn ich mir eine hochwertige und tuere Rüstung zulege, das die hohen Anschaffungskosten auch hohe Reparaturkosten hervorrufen. Bring mal BMW oder einen Opel in die Werksatt. Aber im Gegenzug erhalte ich für den BMW vom Werk her schon mal ganze andere Gaarbntieleistung uns Service und habe lange nicht so häufige Repaarturen.
Das muss aud meiner Sicht angepasst werden. Es kann nicht sein das ein Schwert am Mammountpanzer mit denselben TP das gleiche anrichtet wie bei einem Lederharnisch.

Ich verlasse mich darauf, dass ihr das deutlich anpasst. Denn ich investiere in hochwwertige Rüstungen, sprich ich investiere echtes Geld. Das macht sich bei 6-7 Helden echt bemwerkbar.

Gruß
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Beitragvon Degro » Donnerstag 10. Dezember 2009, 20:56

hat sich da mitlaweile eigentlich was geändert. denn wenn man z.B. am kaisertunier teilnimmt mit ner besseren rüstung in mehreren diziplinen, dann kann man schon mit mindestens 100D für das reparieren rechnen, wobei da ja sogar steht das der schmied nur material ersetzt haben will
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Beitragvon CM_Admin » Freitag 11. Dezember 2009, 08:41

Sicher. Hatten wir schon Anfang August geändert.
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Beitragvon Degro » Freitag 25. Dezember 2009, 21:15

muss aber sagen, dass ich als jemand der sobald er zweikämpfe machen kann, diese auch macht, es leider einfach zu teuer ist ne gescheite rüstung an zuhaben, wenn man net phexsterne in geld umwandelt. würde doch bitten nochmal über ne veränderung nach zudenken
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Beitragvon principat » Dienstag 21. September 2010, 14:17

Ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, da meine Frage direkt mit diesem Thema zu tun hat.

Kann mir mal jemand kompetentes den Preis der Reparatur einer Rüstung erläutern? Ich dachte mal es seine (SW-SW(aktuell))*Neupreis. Aber haut halt nicht immer hin. Geht der SW ein, den man direkt sehen kann oder der Gesamt-SW (also plus (RS-1)*50)?

Und wie verhält es sich mit den Kosten bei der Anbringung von Glyphen? Geht der Preis für die Glyphen direkt auf den Kaufpreis der Rüstung hinzu?

Mit Mehraufwand kann man im neuesten Abenteuer Glyphen verbillig erstehen. Geht in die Rechnung der Standardpreis (wie auch in Yaquirwellen) ein oder der gesenkte Preis?
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Beitragvon CM_Admin » Dienstag 21. September 2010, 16:30

EDIT: Eine Glyphe erhöht den Wert einer Rüstung um ihren Standardpreis, unabhängig davon, ob man eine Glyphe günstiger oder teurer erworben hat. Außerdem besitzt jede Glyphe einen eigenen Kostenfaktor für die Reparatur der Rüstung. Demnach ist es nicht nur programmtechnisch logisch sondern auch vor rollenspielerischem Hintergrund, dass ein Waffenschmied, der zu einem späteren Zeitpunkt eine Reparatur durchführt, seinen eigenen Preis verlangt, ganz unabhängig davon, ob die Glype vorher zu einem vergünstigten (oder verteuerten) Preis erworben wurde.

Außerdem wirkt die SW-Glyphe kostenmindernd, wobei die preisreduzierende Wirkung für verschiedene Rüstungen unterschiedlich ist.
Zuletzt geändert von CM_Admin am Mittwoch 22. September 2010, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon principat » Dienstag 21. September 2010, 16:59

Irgendwie fühle ich mich gerade nach dem Lesen, als ob ich es zwar gelesen habe, aber die Antwort nicht mitbekommen habe und kein bisschen schlauer als vorher bin. :( Aber je teuerer die Glyphen, umso teuerer die Reparaturen. Mit dem erhöhten Strukturwert wird aber nen bissl billiger. OK.
Weswegen ich fragte, war, weil ich eine (kleinere) Rüstung für'n Rollenspielhelden haben wollte, die zwar Glyphen drauf hat, aber nicht zu teuer in der Reparatur wird... deswegen wollte ich's gern genauer wissen.
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Beitragvon Mork » Montag 30. Mai 2011, 19:46

Wird denn die Reparatur überproportional teurer, wenn die SW soweit sinkt, dass schon der erste RS-Wert verlorengegangen ist, oder steigen die Kosten nur linear, egal wie kaputt die Rüssi ist?
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Beitragvon principat » Mittwoch 6. Juli 2011, 21:09

Ich habe nocheinmal eine Frage zu den Reparaturkosten. Ein Strukturpunkt kostet ja soviel wie der Anschaffungspreis (Standard) geteilt durch Gesamtstrukturpunkte. Soweit so gut.
Verzaubert man nun seine Rüstung mit Glyphen, kommt ein je nach 'Güte' (oder auch Anschaffungskosten) der Glyphe ein erhöhender Faktor dazu, so dass das Ganze teurer wird.

Meine Frage nun: Gilt das auch für die Strukturglyphe?

Wenn ich nur eine Strukturglyphe aufbringe, steigen dann die Kosten (da die SW1000+ ja mit guten 300 Dukaten auch nicht gerade billig ist) ebenfalls?! Hat da jemand Erfahrungen oder muss man den Admin persönlich fragen :).
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Beitragvon Alrik1234 » Samstag 9. Juli 2011, 20:36

principat hat geschrieben:Meine Frage nun: Gilt das auch für die Strukturglyphe?

Das würde mich auch interessieren. Ich habe eine Strukturglyphe (nur die 60er) ausprobiert und die Rep-Kosten sind höher als ohne.
Okay, zwar steigt mit der Glype der (Material-)Wert der Rüstung, aber es ist doch eine Verzauberung, d.h. es ist für einen Schmied doch keine aufwendigere Instandsetzung und damit dürften auch bei der Reparatur keine höheren Kosten anfallen, oder?
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Beitragvon Alrik1234 » Freitag 15. Juli 2011, 21:21

Übrigens hätte ich noch einen Verbesserungswunsch: Mir ist ein Schild mit Glyphen zerbrochen. Da es schon etwas länger her ist, bin ich jetzt nicht sicher, welche Glyphen genau drauf waren. Leider ist das nun nicht mehr sichtbar, es wird einfach nur der Schild angezeigt.
Es wäre schön, wenn man auch bei zerbrochenem Schild noch angezeigt bekäme welche Glyphen drauf sind (vermutlich gilt gleiches auch für zerbrochene Waffen?) Ist sowas machbar?
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Beitragvon CM_Admin » Samstag 16. Juli 2011, 10:54

Zu deiner Frage der Strukturglyphe:
Der Reparaturbetrag erhöht sich zum einen durch die Erhöhung der Wertigkeit der Rüstung infolge des Anbringens einer Glyphe und deren Einkaufwerts. Das gilt auch für Strukturglyphen. Es gilt also: Rüstungswert = Standardpreis für die Rüstung + Standardpreis für die Glyphe.

Andererseits erhöht eine Strukturglyphe den Strukturwert und die Reparaturkosten richten sich nach dem Verhältnis aus dem zu reparierenden Anteil (verlorene Strukturpunkte) und dem Gesamtstrukturwert = Basisstrukturwert der Rüstung + Strukturwert der Glyphe.

Ohne Strukturglyphe: Reparaturkosten = (SW-Verlust / SW-Rüstung) * Standard-Rüstungspreis

Mit Strukturglyphe: Reparaturkosten = (SW-Verlust / (SW-Rüstung + SW-Glyphe) * (Standard-Rüstungspreis + Standard-SW-Glyphenpreis)

Es kommt also nicht nur auf die absoluten Preise und SW-Werte der Glyphen an, sondern auch auf das Verhältnis dieser zu dem Preis und SW-Wert der entsprechenden Rüstung.

---

Zu deinem Verbesserungswunsch für zerbrochene Waffen/Schilde: Machen wir uns Gedanken dazu.
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Beitragvon Arkandor » Donnerstag 18. August 2011, 14:40

CM_Admin hat geschrieben:Mit Strukturglyphe: Reparaturkosten = (SW-Verlust / (SW-Rüstung + SW-Glyphe) * (Standard-Rüstungspreis + Standard-SW-Glyphenpreis)


Beinhaltet "SW-Rüstung" hier die (RS-1)*50?

Sprich: zahlt man für die Reparatur mehr als den Neuwert wenn der RS um 1 gesenkt wurde, bzw. erhöht eine RS+1 Glyphe den "SW-Rüstung" in obiger Formel um 50?

Oder anders gefragt: Kostet die Reparatur eines SW-Punkts bei einer Krötenhaut mit RS+3 Glyphe

(2700+60) / 62 = 44,5 Silbertaler oder
(2700+60) / (2*50+62) = 17 oder
(2700+60) / (5*50+62) = 8,9

Das würde sich ja direkt auf den Nutzwert der SW-Glyphen auswirken - mit der SW+1000 Glyphe käme man auf Kosten von 5,2 oder 4,7 oder 4,2. Also spart man man im ersten Fall 89% der Reparaturkosten im zweiten Fall immer noch 72% und im 3. Fall nur 53%. Die SW-Glyphe macht sich schliesslich erst bezahlt, wenn man ihren Gegenwert an Reparaturkosten eingespart hat.


Wer ne kleine Rechenhilfe braucht:

https://sheet.zoho.com/view.do?url=http ... om/3w2bzwr

Einfach nur die hellen Felder mit blauer Schrift ausfüllen.
Die normalen Reparaturkosten sind Variante 3, die in Klammern darunter Variante 2 und 1
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