Zorn der Eiselfen: Bernhard Hennen im Dialog

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Beitragvon Funkeldrache » Mittwoch 12. Januar 2005, 08:35

Hehe :lol:

1.) Ist das Solo eher lang oder breit/verzweigt?

2.) Gibt's Unterschiede nach Archetyp oder Geschlecht?

3.) Sind Verbindungen ins aktuelle Aventurien gegeben?

4.) Was war das Interessanteste/Schwierigste für dich beim Schreiben des Solos?

5.) Was ist der Focusdes Solos (Epik, Horror, Humor, Magie usw.)?
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Hallo Funkeldrache

Beitragvon Bernhard Hennen » Mittwoch 12. Januar 2005, 14:33

Grüß Dich, Funkeldrache!

Ad 1. Ob das Abenteuer eher lang oder breit ist, ist nicht ganz leicht zu beantworten. Es gibt einen sehr schnellen Einstieg in die Geschichte und als Spieler musst du sehr bald eine Entscheidung treffen, die dich auf einen von zwei Hauptwegen im ersten Drittel führt. (Deshalb sollte man das Solo unbedingt zweimal spielen, denn diese Wege unterscheiden sich drastisch!) Im Mittelteil hängt es am Spieler. Durch die frühe Lösung eines Rätsels kann man hier abkürzen. (Aber will man das :? ) Das letzte Drittel führt in ein actiongeladenes Finale, bei dem das Abenteuer nicht sehr breit auffächert, sondern statt dessen den Adrenalinspiegel des Spielers puscht.

Ad 2. Alle Archetypen haben gleich gute Chancen in dem Abenteuer zu bestehen. Natürlich wird in der Anrede unterschieden, ob du einen mänlichen oder weiblichen Archetypen spielst.

Ad 3. Es wird eine Verbindung ins aktuelle Aventurien entstehen. Deutlicher sind aber die Spuren, die in die Vergangenheit weisen. Es gibt ein paar Anknüpfungspunkte an meinen Abenteuerzyklus "Die Phileasson-Saga". Wer also immer schon ins ewige Eis zurückkehren wollte, wird Gelegenheit haben den Spuren zweier legendärer Thorwaler zur folgen.

Ad 4. Am meisten Spaß hatte ich daran noch einmal mit meinen alten Abenteuern zu arbeiten. Am schwierigsten war es Selbstdisziplin zu üben und darauf zu achten, dass das Abenteuer nicht in zu viele Handlungsstränge ausufert.

Ad 5. Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. In meinen Augen läßt es sich nicht ohne weiteres in ein klassisches Genre einordnen. (Vielleicht am ehesten noch in die Action-Sparte.) Es gibt einen Horror-Teil ... es gibt Gefechte zwischen Eisseglern, die dabei in halsbrecherischem Tempo manövrieren... und noch einiges mehr. Vielleicht ist die treffendste Antwort auf deine Frage: Es gehört zweifellos zu den Abenteuern, die den Herzschlag des Spielers beschleunigen :)


Liebe Grüße,
Bernhard
Bernhard Hennen
 
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Beitragvon Funkeldrache » Freitag 14. Januar 2005, 00:02

Hallo Bernhard,

vielen Dank für die Antworten. Klingt sehr interessant - insbesondere der Hinweis zur Struktur und natürlich der Rückkehr-Aspekt des Solos... 8)

Ich habe dann doch noch zwei Ergänzungsfragen:

Mein Eindruck ist, dass die meisten Spieler sich an den Stellen mit Proben oder Kämpfen immer wieder versuchen, um das beste Ergebnis zu erzielen... Berücksichtigt man das als Autor eigentlich bei der Gestaltung des Solos?

Und nur aus persönlichem Interesse: Stellst du dir beim Schreiben eigentlich einen bestimmten Archetypen als Handlungsträger vor (oder auch zwei)?

Funkeldrache
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Beitragvon Bernhard Hennen » Samstag 15. Januar 2005, 15:28

Hallo, Funkeldrache.

Natürlich ist einem beim Schreiben des Abenteuers klar, dass einige Spieler versuchen werden, jeden nur möglichen Abenteuerpunkt aus dem Spiel herauszuholen, bzw. einen Kampf möglichst gut zu überstehen. (Einige Leute nennen mich auch einen Powergamer ... hüstel). Dieses Wissen wird von mir auf zweierlei Weise berücksichtigt. Zum einen bringe ich die Möglichkeit ein auf verschiedenen Wegen zum Ziel zu gelangen und dabei unterschiedlich viel einzusammeln (seien es nun Abenteuerpunkte, Schätze, Heiltränke etc.). Man baut also mit anderen Worten Beute für die Jäger und Sammler ein. Zum anderen kennt man ja seine Papenheimer (unter anderem weil man selbst zum Club gehört) und das macht es möglich den einen oder anderen wohl plazierten Stolperstrick zu spannen, über den genau solche Spieler straucheln werden. :twisted: (Hörst du das diabolische Lachen des Spieleautors im off :lol: )

Was die zweite Frage angeht, versuche ich es zu vermeiden, beim Schreiben an bestimmte Archetypen zu denken, denn darin liegt das Risiko, dass ich ein Abenteuer möglicherweise unterbewußt auf eben diese Archetypen maßschneidere und andere Charakterklassen weniger Spielspaß oder sogar schlechtere Chancen haben. Natürlich kann man einwenden: Ein Novadi in der Eiswüste müsste sich doch den *** abfrieren und sollte Abzüge auf Proben etc. bekommen. Nein, finde ich nicht. Ein Novadi, der sich so hoch in den Norden verirrt, wird vermutlich wärmer angezogen sein als ein Thorwaler und ansonsten muss er schon ein ziemlich harter Bursche sein, wenn er sich ins ewige Eis wagt. Vielleicht sogar härter als ein Thorwaler, dem diese Umgebung vertrauter ist und vergleichsweise weniger abverlangt.

Bin gespannt auf deine nächsten Fragen oder deine ersten Kommentare zum Spiel, Funkeldrache.

Liebe Grüße,
Bernhard
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Beitragvon Shagrash » Donnerstag 20. Januar 2005, 12:53

Hallo,

Ähmm.. ich stelle nun mal eher ein Frage welche das Abenteuererschaffen im Allgemeinen angeht. Hoffe das ist mir hier gestattet.

Wie baut man ein Abenteuer wie Zorn der Eiselfen auf, damit es einen Fesselnden Handlungsstrang erhält?

Wie gehst du an die Aufgabe herran ein Abenteuer zu schreiben? Denke mal das es da ein einigermassen Gleichbleibenden Prozess gibt.

Zum Abenteuer selber kann ich leider noch nicht soviel sagen, da ich es noch nicht gespielt habe (Asche auf mein Haupt) Werde es aber auf jeden Fall probieren da mir damals "Die Phileasson-Saga" sehr gut gefallen hat und meine Helden immer wieder gerne in der Eiswüste unterwegs waren :)

Und nun noch eine Frage zum Spiel ansich :)

Wie gut stehen die Chancen für einen neuen Spieler bzw. Helden das Abenteuer zu bestehen?

Danke schon mal im Vorraus

MfG
Shagrash
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Beitragvon Nick-Nack » Donnerstag 20. Januar 2005, 16:49

Hallo,

Dazu noch eine Frage von mir:

In wieweit wird der elfische Hintergrund ausgebaut?

Ich selbst bin großer Elfenfan, besitze aber kein DSA-Mobilefähiges Handy, und muss mir dann vielleicht von nem Freund sein Handy leihen :roll:
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Beitragvon Fuldigor » Freitag 21. Januar 2005, 14:48

Hallo Bernhard,

mich würde interessieren, warum sich so hochkarätige Autoren wie du, Finn, Witzko und von Wieser, deren Namen im Fantasy-, DSA- und Bücherbereich doch für ein Mindestmaß an Qualität bürgen, für eine Firma wie Chromatrix hergeben, die offensichtlich auf Kundensupport überhaupt keinen Wert legt. Oder anders gefragt: Warum gebt ihr Eure Namen für Produkte her, die technisch nicht ausgereift sind und von den Vertriebs- und Entwicklungsfirmen eigentlich nicht betreut werden? Ich weiß, dass du für die anderen Autoren nicht sprechen kannst, aber warum hast du persönlich mit Chromatrix zusammengearbeitet? Hattest du eher finanzielle Gründe, oder hat es dich gereizt, Neuland als Autor zu betreten?

P.S Eigentlich hätte ich als Fan dein Abenteuer ja gerne gekauft und gespielt, aber bei derartig schlecht betreuten Produkten macht das einfach keinen Sinn. :-(
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Beitragvon Art Bankhorum » Samstag 22. Januar 2005, 11:41

Moin Fuldigor!

Harte Frage. Mich würde es an dieser Stelle interessieren, woher deine schlechten Erfahrungen mit Chromatrix stammen. Für mich gibt es keine Anhaltspunkte deiner Haltung. Von wenigen stets mit Softwareentwicklung für eine umfangreiche Plattform-Palette verbundenen Ärgernissen wie Bugs, Inkompatibilitäten etc. abgesehen.

O.k. Hab´s jetzt nachgelesen, die Sache mit deinen Upload-Problemen. Scheint m. E. aber ein Problem des Providers oder der Handyeinstellungen zu sein. Habe für mein K700i auch etwas länger gebraucht (siehe entsprechenden Thread).

Gruß,
AB
Zuletzt geändert von Art Bankhorum am Samstag 22. Januar 2005, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon CM_Admin » Samstag 22. Januar 2005, 11:45

Hallo Fuldigor,

Bernhard wird Dir sicherlich keine Antwort schuldig bleiben, aber da Du die Chromatrix direkt ansprichst, möchten wir darüber auch ein paar Worte verlieren. Dein Problem ist - zur Info für andere Leser und [Edit] diese Antwort wurde zeitlich parallel zu der von Art Bankhorum geschrieben -, dass Dir auf Deinem Siemens CX70 der Up-/Download nicht gelingt (siehe: http://forum.chromatrix.com/viewtopic.php?p=3321#3321) und Du auf Hilfe von unserer Seite wartest.

Deinen Ärger können wir selbst sehr gut nachvollziehen. Was Kunden in der Menüführung bei Handys zugemutet wird, ist schlichtweg katastrophal und stellt auch für uns einen Riesenärger dar. Dass Anbieter von Produkten (Spiele) für Mobiltelefone erst Guides für weit über 100 Handy-Modelle multipliziert mit den jeweiligen Einstellungen sämtlicher Mobilfunkbetreiber schreiben müssen, damit ihre (unsere) Kunden (Du) den vollen Funktionsumfang nutzen können, ist schlichtweg unmöglich.

Ungeachtet dessen wäre es - wenn überhaupt - die Aufgabe von elkware, hierfür Kundensupport zu leisten, da elkware als Publisher und Distributor den unmittelbaren Kontakt in technischer als auch geschäftlicher Hinsicht mit den Mobilfunkanbietern bei den DSA-Mobile-Abenteuern pflegt. Chromatrix und elkware sind zwei voneinander unabhängige Unternehmen, die ihre jeweiligen Aufgabenbereich erfüllen, um gemeinsam die DSA-Mobile-Abenteuer zu vermarkten. Wir bemühen uns hier in diesem Forum wirklich über Gebühr um Kundensupport. Wenn Du Dich mal etwas intensiver in diesem Forum und im Vergleich dazu bei anderen Herstellern umsiehst, überdenkst Du Deine harsche Kritik möglicherweise noch einmal. Wir würden es uns wünschen.

Nach allen uns vorliegenden Informationen ist die Siemens CX70 Version technisch in Ordnung und es liegt entweder daran, dass die Einstellungen auf Deinem Handy

a) fehlerhaft sind (am wahrscheinlichsten)
b) zwar richtig, aber nicht aktiviert sind
c) zwar richtig und aktiviert sind, beim Aufbau der Internetverbindung über Deinen Mobilfunkbetreiber ein Problem auftritt, das dann nur gemeinsam zwischen ihm und elkware ausgeräumt werden kann.

Um a) und b) solltest Du Dich über diese Links ausreichend informieren können: http://www.telering.at/Content.Node/my- ... g/2675.php Lass Dir die Einstellungen einfach per SMS zusenden.

Dein und Euer CM_Admin :wink:
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Gesammelte Antworten

Beitragvon Bernhard Hennen » Samstag 22. Januar 2005, 17:00

Hallo, miteinander und Entschuldigung, dass es mit meinen Antworten ein wenig gedauert hat, aber meine 9 Monate alte Tochter hat mich in den letzten Tagen gut auf Trab gehalten.

Nun zunächst zu Shagrash.
Bei der Konzeption eines Abenteuers beginne ich immer mit dem allgemeinen Setting, wobei ich eine Vorliebe für extreme Landschaften (Wüste, Eiswüste, Dschungel) habe, die für sich allein schon eine Herausforderung für Charaktere bzw. Romanfiguren sind. Bei einem Spiel versuche ich die Einführung möglichst knapp zu halten und möglichst schnell zum Abenteuer zu kommen. Bei "Zorn der Eiselfen" beginnt die Geschichte sogar gleich mit einer Action-Szene und der Einstieg wird später nachgeliefert.
Eine klassische Vorgehensweise besteht darin, den Abenteurern ein klares Ziel zu setzen. Damit beginne ich in der Regel auch, allerdings gehört zu meinen persönlichen Vorlieben dieses Ziel im Laufe der Geschichte möglicherweise in Frage zu stellen. Der praktische Effekt ist, dass das Abenteuer dann einen überraschenden Verlauf nehmen kann und für die Spieler weniger vorausberechenbar wird. Aus meiner Erfahrung als Spielleiter weiß ich, das dies die Geschichten sind, die in aller Regel bei den Spielern am besten ankommen.
Was die Chancen für neue Spieler angeht, ist "Zorn der Eiselfen" so konzeptioniert, dass es auch für Einsteiger spielbar ist. Allgemein gilt aber für meine Abenteuer (Spieler der Phileasson-Saga werden hier seufzend mit den Köpfen nicken), dass sie sehr hart für die Charaktere sind und es durchaus eine gute Strategie sein kann Kämpfen aus dem Weg zu gehen, wo dies möglich ist.

Zu Nick-Nack.
Ich arbeite bei "Zorn der Eiselfen" mit Elementen der elfischen Geschichte, die in der Phileasson-Saga angelegt sind. Streng genommen kommt da nicht neues dazu. Aber ich denke es macht auch Spaß ein paar alte Todfeinde wieder zu treffen. Bei einem Handy-Abenteuer ist die Textmenge, die ein Autor abliefern darf im Gegensatz zu einem Print-Abenteuer so gering, dass kaum Platz für Hintergrundinformationen bleibt. Als Elfenfreund kann ich dir den Roman "Die Elfen", den ich gemeinsam mit James Sullivan geschrieben habe empfehlen :D Auf 911 Seiten blieb dort reichlich Platz für Hintergründe. "Die Elfen" ist allerdings kein DSA-Roman.

Zu Fuldigor.
Was deine Beschwerde angeht, kann ich mir dazu mangels technischer Sachkenntnis kein Urteil erlauben. Es wurden ja bereits Antworten dazu verfaßt, die dir hoffentlich bei deinen Problemen helfen und den Ärger etwas verrauchen lassen. Was meine Arbeit als Autor mit Chromatrix angeht, kann ich nur sagen, dass ich äußerst zufrieden war. Die Betreuung des Abenteuers war sehr gut! Ich kenne den Manager von Chromatrix schon lange und schätze ihn als sehr zuverlässig. (Eine Tugend die in der Computerspielebranche nicht allzu verbreitet ist.) So weit ich es mitbekommen habe, ist es die reinste Strafarbeit ein Spiel für die Vielzahl von Handys die es auf dem Markt gibt, kompartibel zu gestalten. (Zumal man schon von Anfang an weiß, dass es unmöglich ist, es auf allen Hanys spielbar zu machen.)
Was meine Beweggründe für eine Zusammenarbeit angeht, sind meine Freundschaft zum Manager und mein Wissen um seine Integrität ausschlaggebend gewesen. Allerdings hat es mich auch sehr gereizt, mich noch einmal im DSA-Universum zu tummeln und mich an einem Solo-Abenteuer für ein neues Medium zu versuchen.

Liebe Grüße,
Bernhard Hennen
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Beitragvon Shagrash » Sonntag 23. Januar 2005, 22:04

Zu dem Buch "Die Elfen" kann ich nur eines sagen. SSSSSUUUUUUPPPPERRR

Ich bin weiß Gott nicht der Freund der Spitzohren aber dieses Buch macht sie doch gleich viel sympathischer. Wobei Du da nicht auf alten Klisches hängen bleibst. Meiner Meinung nach das beste Buch der Reihe (Wenn man "Die Orks" und "Die Zwerge" zusammen mit "Die Elfen" als Reihe betrachtet).

Wieder zurück zu DSA :)
Was macht dir als Author mehr Spass? Das Schreiben von Romanen oder Abenteuern?
Und, Du sagtest du "meisterst" auch, wie setzt du deine eigenen Abenteuer in der Spielrunde um. Ich kenn von meinen Gruppen nämlich leider, dass die Helden dort hin und wieder auf sehr abwegige Ideen kommen. Was leider zur Folge hat, dass man die Geschichte in einigen Fällen sehr verbiegen muss.
Ich mein bei einem Fremden Abenteuer tut es mir ein wenig leid um die Story. aber bei meinen Selbst geschreibenen nervt mich das dann doch schon sehr.
Würde mich interessieren ob Du ähnliche Situationen kennst und wie Du dann damit umgehst?

MfG
Shagrash
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Beitragvon Bernhard Hennen » Montag 24. Januar 2005, 13:48

Hallo, Shagrash.

Zunächst einmal danke für die Blumen :D Nach dem Erfolg der Elfen denke ich gerade sehr heftig darüber nach einen Roman um die Geschichte zu schreiben, wie Alfadas (Mandreds Sohn) König wurde und die Menschen in ihren ersten Trollkrieg verwickelt wurden.

Was das Schreiben von Romanen und Abenteuern angeht, hat jedes seine eigenen Reize. Allerdings ist das Schreiben von Romanen besser bezahlt, weshalb ich versuche damit meine Brötchen zu verdienen und Abenteuer im Freundeskreis spiele. (Unter anderem eine lange Kampagne um die Rückkehr zu den Inseln im Nebel und einen Bürgerkrieg, der zwischen den verschiedenen Elfenfraktionen ausgebrochen war.) Zuletzt habe ich ein Wochenende lang mit Freunden ein Rollenspiel das auf der Gezeitenwelt angesiedelt war gespielt.
Natürlich kenne ich auch das Problem, dass die Helden ums verrecken nicht den Weg ins Abenteuer nehmen wollen, den ich mir gedacht habe. Meistens führt das zu längeren Umwegen, die ich dann irgendwann wieder auf die Hauptabenteuerschiene führe. Ich bin auch berüchtigt dafür, dass Helden, die sich zu sehr daneben benehmen mit der Tatsache konfrontiert werden, das ihr Handeln in der Welt Konsequenzen hat. /Stadtwachen die eingreifen, Geheimbünde, die man sich zu Feinden macht etc.) Großen Spaß hatte ich mit einem Abenteuer, bei dem ich bestimmte Grundmechanismen einfach umgekehrt habe. Oft ist es ja so, dass die Helden einen Auftrag bekommen etwas zu erledigen, was nicht ganz selten darin gipfelt, dass sie einem Schurken nachstellen, der im Showdown über die Klinge springen muss. Nun stelle man sich aber eine schon etwas höherstufige Abenteuergruppe vor, die schon einiges erlebt hat. Wie viele Feinde müssen die haben? Zum einen machte es als Spielleiter Spaß, die Helden damit zu konfrontieren, dass sie nicht mehr unerkannt reisen können. Und der nächste Schritt war, dass jemand bei einer landesweit agierenden Meuchlergilde hohe Kopfgelder auf die Helden ausgesetzt hat. Wenn die Helden auf jedem Häuserdach einen Heckenschützen befürchten, sie sich auf Schritt und Tritt verfolgt wähnen und etliche Spielabende Stress damit haben heraus zu finden, wer das Kopfgeld ausgesetzt hat, dann werden sie im nächsten "konventionellen" Abenteuer viel umgänglicher sein. (Die Sache des Mordauftrags bei der Gilde hat auch den Vorzug, dass es nicht damit getan ist, wenn die Helden einen Meuchler zur Strecke bringen, denn sie ziehen Killer an wie **** die Fliegen.) Vielleicht hast du ja Lust es mal mit einer solchen Geschichte zu versuchen. (In Aventurien sind Fasar oder der tiefe Süden besonders gut geeignet für diesen Hintergrund.)

Liebe Grüße,
Bernhard
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Fragen an Bernhard

Beitragvon Fuldigor » Montag 24. Januar 2005, 17:14

Hallo Bernhard!

Herzlichen Dank für deine schnelle und diplomatische Antwort auf meine ziemlich hart formulierte Frage. Obwohl ich bei meinem "Problem" trotz Hilfe des Admin nicht weitergekommen bin, ist mein Ärger mittlerweile verraucht. Wenn ich aber über 14 Tage auf eine Antwort in einem Support-Forum warten muss, ist es verständlich, dass ich meiner Unzufriedenheit mit etwas drastischeren Worten Ausdruck verleihe, damit mich der Admin auch nicht übersieht. :wink:

Bei deiner Antwort ist mir noch eingefallen, dass der Manager von Chromatrix ja auch schon einige Abenteuer für DSA geschrieben hat. Dass ihr "alten DSA-Hasen" euch natürlich alle untereinander kennt und gemeinsam Projekte plant, ist mir nicht entgangen. 8)

Ich werde mir dein Buch "Die Elfen" besorgen, obwohl mich der 900-Seiten-Wälzer in der Buchhandlung ein wenig abgeschreckt hat, weil ich zur Zeit eher selten zum Lesen komme und mich die Elfen außerhalb von Aventurien und Mittelerde eigentlich nicht so sehr interessieren. Wenn ich das nächste Mal in eine Buchhandlung komme, werde ich mir dein Buch aber kaufen. Zumal ich im Gegensatz zur Gezeitenwelt endlich einmal einen Roman von dir in einer gewöhnlichen Buchhandlung aus dem Regal kaufen kann und nicht bei Amazon bestellen muss. :roll:

Die nächsten Fragen brauchst du nicht beantworten, wenn du gerade keine Zeit hast oder der Meinung bist, dass die nicht hierher gehören. Ich denk mir aber, dass wir ein bisschen offtopic gehen können, weil das ja auch ein wenig Werbung für deine anderen Romane ist. :wink:

:arrow: Weil ich gerade dazu komme, würde es mich interessieren, welches deiner geschriebenen Bücher du persönlich bis jetzt als dein bestes siehst. Wenn du eines deiner Bücher auswählen könntest, welches müsste ich unbedingt lesen?

:arrow: Ich lese gerade wieder deinen DSA-Sammelband "3 Nächte in Fasar" und wollte dich fragen, wie du zu dem Stoff mit dem Märchenerzähler Mahmud, Omar und Melikae gekommen bist. Ich habe wirklich schon sehr viele Bücher gelesen, aber dieses Buch ist für die DSA-Serie wirklich herausragend, weil es einerseits wunderschön romantisch, verträumt, gefühlvoll und zart ist, andererseits sehr gut in den aventurischen Hintergrund eingebettet ist. Außerdem sind die Charaktere hervorragend ausgearbeitet, ich war selten bei einem Buch so überrascht, wie sich typische "gut-böse"-Märchenklischees zum Schluss völlig verwischt haben. Ich habe erst selten einen so sympathischen Bösewicht wie Abu Dschenna kennen gelernt. :wink: Wirst du noch einmal einen Beitrag zu den neuen DSA-Romanen schreiben, oder hast du das Kapitel "DSA-Romane" zugunsten der Gezeitenwelt, historischen und Fantasyromanen abgeschlossen? Wird es von dir in Zukunft noch historische Romane geben?

Aber hier geht's ja um dein Mobile-Abenteuer.

:arrow: Du hast geschrieben, dass dein Abenteuer phasenweise "actiongeladen" ist, was ja nicht nur unbedingt als Qualitätskriterium ausgelegt werden kann. Kommen bei deinem Abenteuer auch Fans auf ihre Kosten, die Geheimnisse ergründen, neue Länder entdecken, Prinzessinen befreien und eine interessante, überraschende Story mit Krieg, Intrige und Verrat erleben wollen, oder ist es da besser, zu einem deiner umfangreicheren Bücher zu greifen?

:arrow: Kannst du dir vorstellen, noch einmal ein Abenteuer für DSA-Mobile zu schreiben, wenn die Resonanz der Fans und die Verkaufszahlen stimmen?

:arrow: Hast du persönlich schon eins der (anderen) DSA-Mobile-Spiele auf einem Handy gespielt?

:arrow: Wäre es dir als Autor lieber gewesen, wenn du kein Zeichensatzlimit (70.000, glaub ich?) gehabt hättest und du ein längeres Abenteuer hättest schreiben können, oder hat dir die Zeichenanzahl gereicht, um ein für deine Ansprüche in Breite und Länge ausgewogenes Abenteuer zu erstellen?

:arrow: Kannst du dir grundsätzlich vorstellen, auch einmal ein Mobile-Abenteuer für die Gezeitenwelt zu schreiben, wenn sich die Serie am Büchermarkt etabliert haben sollte? Weil ich gerade beim Thema Gezeitenwelt bin: Kannst du dir vorstellen, ein Gezeitenwelt-Rollenspiel mit eigenem Regelsystem auf den Markt zu bringen?

Ich hoffe, ich erschlage dich mit meinen vielen Fragen nicht, aber - wie ich schon geschrieben habe - musst du nicht auf die Fragen antworten, wenn dir manches oder alles überflüssig erscheint. :roll:

Liebe Grüße von einem großen Fan deiner Bücher

Fuldigor
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Beitragvon Shagrash » Montag 24. Januar 2005, 20:14

Wow eine Vortsetzung mit Alfadas wäre super.
Die Handlung dann in den Trollkreigen gipfeln zu lassen hat was. Auch wenn der leser ja schon weiß was nach diesen passiert ist. Was da aber sehr hilft ist die Tatsache, das die Trollkriege ja fast nur als Erzählung an Mandreds Ohr gekommen ist. Also ein wenig "Größer" sein können als sie waren.

Mir persöhnlich hat der Unterschied zwischen Vater und Sohn in "Die Elfen" sehr gut gefallen. Wobei ich bis zum Schluss ein Fan von Mandred gewesen bin (Hofft jetzt nichts verraten zu haben)

So zum Mobile Abenteuer werd ich jetzt erstmal nix fragen (Spielen will)

Aber ich melde mich wieder.

MfG
Shagrash
Zuletzt geändert von Shagrash am Mittwoch 26. Januar 2005, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Nick-Nack » Montag 24. Januar 2005, 22:16

Hallo Bernhard,
Mir liegt da noch etwas am Herzen, dass allerdings mit chromatrix und dem Handyabenteuer überhaupt nichts zu tun hat. Leider habe ich keine andere Kontaktmöglichkeit gefunden, jedoch hoffe ich, dass du die PN erhältst, die ich in diesem Forum geschrieben habe.
Es geht um ein Fanprojekt zu "Das Jahr des Greifen".

Aber ich will nicht länger themenfremd weiterschreiben, deswegen

in Hoffnung auf Antwort,
Daniel "Nick-Nack" Bartholomae
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Hallo miteinander.

Beitragvon Bernhard Hennen » Mittwoch 26. Januar 2005, 00:28

Hallo, Fuldigor.

Hier also ein Schwung Antworten.

Mit dem Lieblingsbuch ist das so eine Sache. Man mag als Autor schon alle seine "Kinder". Ganz gut sind neben "Drei Nächte in Fasar" auch "Die Könige der ersten Nacht" (ein historischer Roman) und "Nebenan" (ein humoristischer Fantasy-Roman). Sehr gerne mag ich auch "Der Wahrträumer". Das ist allerdings der erste Band einer ganzen Reihe und dann wäre da noch ... Bevor ich jetzt alle meine Bücher aufzähle, höre ich lieber auf :D

Über "Drei Nächte in Fasar" habe ich sehr lange gebrütet. Ich liebe den Orient und habe ihn schon oft besucht. Ich denke, es ist diese besondere Verbindung zu Geschichte, Menschen und Landschaften des Orients, die sich in der Trilogie niederschlägt.

Zum Spiel.
Um Krieg geht es bei "Zorn der Eiselfen" nur in geringem Umfang. Ich denke so schnell wird da keiner mit dem letzten Abenteuer von Thomas Finn mithalten können :!: Daneben gibt es einige Abschnitte lang ganz hübsche Impressionen zu Reisen im ewigen Eis. Und natürlich gilt es auch ein Geheimnis zu lüften wenn dein Charakter lange genug überlebt :twisted:

Noch ein Mobile-Abenteuer zu schreiben kann ich mir sehr gut vorstellen. Allerdings bin ich im Augenblick bis Ende September völlig ausgebucht.

Natürlich habe ich schon andere Mobile Abenteuer gespielt, bin dabei aber immer dem Hause Chromatrix reu geblieben. Und ja ... Hüstel... Ich gestehe, ich musste mir ein Handy dazu leihen, weil mein Oldtimer mit den Spielen überfordert ist.

Wenn ich mir meine letzten Bücher so ansehe kann ich wohl nicht leugnen einen Hang zu langen Geschichten zu haben. So gesehen wäre ein längeres Solo nett, aber ich fürchte, da sind zur Zeit die technischen Grenzen ausgereizt, weil umfangreichere Spiele auf zu wenigen Handys gespielt werden könnten.

Ein Gezeitenwelt-Solo... Da müsste erst ein anderer Schritt erfolgen. Wir brauchen ein Rollenspielsystem, das den Anforderungen der Gezeitenwelt entspricht als Hintergrund. Privat nutze ich für diese Zwecke eine modifizierte Version von "Cthulhu 1000 AD". Leider sind die Verhandlungen zu Lizenzen in letzter Zeit ins Stocken geraten. Aber warten wir ab...

So viel für diese Nacht. Ich bin nun zwei Tage auf Lesereise und werde erst am Freitag wieder im Forum vorbeischauen.

Liebe Grüße,
Bernhard Hennen
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Beitragvon Fasari » Dienstag 1. Februar 2005, 23:33

Hallo Bernhard,

ich bin heute über das Gezeitenweltforum bei Aventurium.de aufmerksam geworden, daß man dir hier Fragen stellen kann. Leider bekomme ich erst nächsten Monat ein Handy, mit dem ich DSA-Abenteuer spielen kann. Hab leider derzeit noch so eine alte Nokia-Gurke, bin aber schon sehr auf die Solos von dir und deinen Kollegen gespannt

Also los:

Werden in deinem Solo die harten Eis-Überlebensregeln berücksichtigt, wie man sie in Firuns Atem findet?

Wann genau spielt das Solo aventurisch?

Ach ja, und als Gezeitenwelt-Leser (echt klasse Projekt!!!!) frage ich mich, warum du eigentlich nie in eurem Forum postest? Deine Kollegen sind da ja auch aktiv?

Dank dir schon jetzt für die Antworten, Fasari
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Beitragvon Funkeldrache » Mittwoch 2. Februar 2005, 19:31

Bernhard Hennen hat geschrieben:Bin gespannt auf deine nächsten Fragen oder deine ersten Kommentare zum Spiel, Funkeldrache.


Leider kann ich nicht kommentieren, da ich dein Solo nicht spielen kann - denn meine Esatzhandy-Leihmöglichkeit ist nicht mehr existent. Tja, und Chromatrix und Elkware haben es ja leider nicht geschafft in mehr als einem Jahr Versionen fürs Samsung SGH P400 (mein Mobiltelefon) zu erstellen... :roll:

Vielleicht bei deinem nächsten Abenteuer!
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Beitragvon Bernhard Hennen » Donnerstag 3. Februar 2005, 15:32

Hallo, Fasari.

Die Eisüberlebensregeln konnten in dem Spiel nicht berücksichtigt werden, weil dazu ein neues Programm hätte geschrieben werden müssen, was auf Kosten der Länge des Abenteuers gegangen wäre. (Mit den Rgeln für den Schiffskampf und dem Kampf mit einem Großmonster hatte der Programmierer schon alle Hände voll zu tun.) Dennoch kann ich dir versichern, dass das Überleben im Eis hier nicht minder hart ist. (Vor allem wenn du vom Eissegler fällst :twisted: ).

Das Solo ist bewußt nicht so präzise in die aventurische Geschichte eingepasst wie Toms Abenteuer. Es spielt nach der Auseinandersetzung zwischen Thorwal und dem Horasreich. (Wobei sich die Kunde vom Frieden noch nicht bis zu allen herumgesprochen hat.)

Zum Gezeitenweltforum. Ich habe mein Passwort vergessen :oops: . Nachdem ich mehrfach Antworten geschrieben habe, die nicht aufgetaucht sind, habe ich nun Olli gebeten mir wieder ins Forum hinein zu helfen. Nichts desto Trotz lese ich sehr regelmäßig mit und bin auch über die "Blutschwerter" im Bilde. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die bienenfleißigen Lexikonschreiber. Ich habe mir erst vor drei Stunden die neuen Einträge angesehen und bin echt beeindruckt! Klasse Arbeit! (Ihr schreib da gerade das Standartrecherchewerk für weitere Gezeitenweltbände, denn meinen privaten Zettelkasten habt ihr schon Meilen hinter euch gelassen. Nur was die Vermerke für zukünftige Pläne angeht bin ich euch noch vorraus 8) ).

Hallo, Funkeldrache. Vielleicht ergibt sich ja eine neue Gelegenheit ein Handy zu leihen. (Ich gehöre auch zur Gruppe der Leihhandyspieler :P )

Liebe Grüße,
Bernhard
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Beitragvon CM_Admin » Sonntag 13. Februar 2005, 11:00

Hallo zusammen,

fast vier Wochen ist es her, dass Zorn der Eiselfen erschienen ist, viele haben es bereits gespielt, und jetzt würde es uns doch interessieren, wie es euch gefallen hat. Zum einen die Story, Stimmung, Rätsel, zum anderen aber auch die Neuerung der Schiffsgefechte und der abschließende Kampf gegen ... nun, das wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.

Meist ist das Feedback ja zahlreicher, falls etwas nicht okay ist, aber wir erfreuen uns gemeinsam mit den Autoren selbstverständlich auch, wenn wir erfahren, ob wir einen richtigen Weg eingeschlagen oder uns in einer Sackgasse verrannt haben. - Wie auch immer eure Kommentare ausfallen, sie sind herzlichst willkommen, damit wir auch weiterhin an den richtigen Schrauben drehen.

Mit aventurischen Grüßen

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Beitragvon Draughtangel » Sonntag 13. Februar 2005, 22:20

Moin Bernhard,

zuerst möchte ich Dir sagen, dass es mich (fast) zu Tränen gerührt hat, hier von Dir etwas aktuelles zu DSA zu lesen :cry: . Als Altrollenspieler wird man immer sentimental, wenn man die Stimme des DSA-Elfenmeisters äh… list. :wink: Als ich dann noch in deiner Antwort vom 24.1 gelesen habe das du ein Abenteuer geleitet hast in dem es unter anderem um eine lange Kampagne um die Rückkehr zu den Inseln im Nebel und einen Bürgerkrieg, der zwischen den verschiedenen Elfenfraktionen ausgebrochen war ging, musste ich mich erstmal vom Rechner entfernen, eine Runde durch das Zimmer laufen und zur Beruhigung einen Cappuccino trinken.
Ich spiele jetzt seit 16 Jahren DSA und mein allererstes Abenteuer als Spieler und Meister (Später) war „Folge dem Drachenhals“. Deine Abenteuer und Romane SIND die besten. Egal was Phileasson tat, man in den Nächten in Fasar erleben konnte, wenn man auf Schlangenjagt in Al’Anfa gegangen ist oder ein Jahr mit Greifen zubrachte, DU hast in Aventurien immer Maßstäbe gesetzt.
So genug nun des Lobes (Du hast es aber verdient), ich möchte ja noch ein paar Fragen stellen:
Mich würde interessieren ob es von Dir in Zukunft weitere DSA Abenteuer oder Romane geben wird. In einer früheren Stellungnahme hast du geschrieben, dass du mit Romanen deine Brötchen verdienen willst und Abenteuer nur mit Freunden spielst. Ich Frage mich woran das liegt. Seit Jahren versuche ich hinter die Strukturen der DSA-Redaktion zu blicken, aber vergebens. Ich werde daraus nicht schlau. Ich vermute die Druckauflagen sind so niedrig, dass man damit kein Geld verdienen kann und das deshalb die meisten Autoren eher ehrenamtlich arbeiten und keinen Heller sehen. Wenn dem so ist, ist es Schade aber verständlich (Vielleicht fehlt dir ja auch die Lust, dann gilt das gleiche). Ich hoffe du kannst da etwas Klarheit schaffen ohne irgendwem auf die Füße zu treten (Der Redaktion oder Fanpro).
Kommen wir zum nächsten Punkt. Was hältst du von den Elfen in der Myranor-Spielwelt? Dort bezieht sich viel auf die Aventurische Geschichte. Wenn ich bis jetzt alles richtig verstanden habe, stammen Die Hochelfen eher aus Myranor :?: und sind dann in alle Winde verstreut worden. Von Ihren Nachfahren haben es die Dunkelelfen und ein kleiner Stamm aus Tie’shianna (der nach Osten gereist ist und nicht zu den Inseln im Nebel) zurück nach Myranor geschafft. Das war jetzt die kurze Kurzform. Vielleicht kannst du ja genauso kurz was dazu schreiben.
Und nun zu den Eiselfen: Ich habe das Solo noch nicht gespielt, würde es aber gerne. Ich müsste mir dazu bei Freunden in passendes Handy ausleihen, da mein „Knochen“ bestimmt nicht in der Lage ist diese Technik zu verstehen. Weiter Oben habe ich gelesen, dass es schon mal zu Schwierigkeiten bei manchen Handys kommen kann. Jedes Mobil ist anders und mich würde interessieren welches Handy du benutzt hast (Marke) und welcher Netzbetreiber der beste ist (Vielleicht kann dazu ja auch Chromatrix was sagen). Zum Inhalt des Abenteuers hast du schon einiges gesagt, aber beinhaltet es wirklich die Rückkehr zum Himmelsturm und kann man es zum Gruppenabenteuer umschreiben um mal wieder den frischen Wind der Nordlande zu schnuppern?
Wo wir gerade beim umschreiben sind, ich habe beim überfliegen der anderen Foren festgestellt das schon mal die Frage auftrat ob es Irgendwann einmal Printversionen der Abenteuer geben wird. Gibt’s da schon was Neues. Vielleicht E-Books oder so? Wenn die Mobilabenteuer „Out“ sind, wäre es doch schade Sie einfach zu vergessen. Ich denke das reicht erstmal für Heute. Tut mir Leid wenn es so viel geworden ist, aber ich und viele meiner Mitspieler und auch Ex-Mitspieler sind ganz heiß auf deine Antworten.

Bis denne
Danny

PS: Wir sind uns sogar schon mal persönlich begegnet. 1994(?) Auf der „Spiel“ in Essen. Ich hab da von dir und W.Holbein ein Autogramm in die Erstausgaben von „Das Jahr des Greifen“ bekommen. Bei den wenigen hundert Leuten die da waren kannst du dich bestimmt erinnern (Der große Dicke mit der Brille hä, hä… :wink: )
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Beitragvon Bernhard Hennen » Dienstag 22. Februar 2005, 01:20

Hallo, Danny.

Tschuldige, wenn es so lange gedauert hat, aber zwei Antwortschreiben von mir hat bereits der Datenlimbus geschluckt. Man sieht, dass ich Computertechnisch zwar nicht mehr ganz in der Steinzeit lebe, aber über die Bronzezeit bin ich noch nicht hinaus. :wink:

Zunächst einmal vielen Dank für dein dickes Lob. Da bekommt man als Autor ja ganz rote Ohren. :oops:

Zu den Problemen mit FanPro kann ich in einem öffentlichen Forum nicht Stellung beziehen. Sollten sich diese aber eines Tages lösen, liegt das Konzept für eine Romantrilogie bereit, bei der es darum gehen würde, dass ein mittelreichischer Flottenverband auf die Inseln im Nebel verschlagen wurde. Ein Botenartikel dazu wurde vor längerem schon gedruckt.

Den Elfenplänen der anderen Autoren möchte ich hier nicht vorweggreifen.

Was das beste Handy zum Spielen angeht, solltest du besser Chromatrix direkt fragen. (Wegen der Bronzezeit... :? )
Edit - CM_Admin: Schau mal hier den zweiten Absatz: http://forum.chromatrix.com/viewtopic.php?p=3587#3587

"Zorn der Eiselfen" eignet sich in meinen Augen sehr gut als Gruppenabenteuer, muss aber noch weiter aufgearbeitet werden. (Regeln zum Kälteschutz sollten eingebaut werden, ein System für Schiffskämpfe etc.) Auch sollten Schiffskämpfe auf einem Spielplan ausgetragen werden, weil das meiner Erfahrung nach einfach plastischer wird und den Helden etwas mehr Angstschweiß auf die Stirn treibt.

Gestern habe ich noch mit Stefan von Chromatrix darüber gesprochen, dass die Abenteuer nicht so schnell im Datenlimbus verschwinden werden. Vielleicht wird man sie eines Tages gegen eine Schutzgebühr einfach von der Web-Site auf den PC herunterladen können.

Liebe Grüße,
Bernhard
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Beitragvon reto90 » Samstag 24. Januar 2009, 17:30

Moin Leute,

nur kurz ne Frage: Auf http://www.epenschmiede.de wird ja fleißig Zeug zur Überarbeitung der Phileasson-Saga gepostet. Kann man darauf Hoffen, dass es auch ne Überarbeitung von Zorn der Eiselfen geben wird bzw. dieses als Browser-Game neu aufgelegt wird? Wär echt'n Kracher wo mein Handy doch viel zu alt für das Game ist. (und Hadmar sich ja auch nochmal rangeschmissen hat)

LG

Reto
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Beitragvon CM_Admin » Samstag 24. Januar 2009, 20:21

Zorn der Eiselfen wird auf jeden Fall als Browsergame neu aufgelegt. Es stammt ja übrigens wie auch die Phileasson-Sage von Bernhard Hennen selbst. Es wird Übrigens auch in wunderbarer Weise von Sebastian Thurau ergänzt werden, der das mit Bernhard Hennen abstimmt.
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Beitragvon reto90 » Freitag 30. Januar 2009, 11:22

*freu*
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Beitragvon CM_Admin » Montag 25. Mai 2009, 14:35

Bis Mitte Juni ist es soweit. Noch ein bisschen Geduld ... und Vorfreude ... :wink:
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